Mittwoch, 10. Juni 2020

fragmentarische päckchen und neue heft-seiten


für die heutige ausgabe des mittwochs-mix habe ich wieder ein bisschen mit treibhölzern gespielt - schließlich sind das ja vom meer abgewaschene fragmente von hölzern oder brettern, die vom wasser und den wellen geglättet und versilbert wurden.


ich habe kleine päckchen gepackt, mit faden umwickelt, mit einem hühnergott versehen und noch mit einer briefmarke eines lieblingslandes bestückt.





gedacht sind sie als kleine mitbringsel für meerliebende menschen!




in meinem fragment-und-faden-heft für mein mittwochs-mix-jahrbuch gibt es neue seiten. obiges foto habe ich ein wenig bearbeitet und mit schnipseln versehen, die mal teil einer verpackung waren.



verschiedene schriften (links aus einem alten kassenbuch um die jahrhundertwende und rechts mit mano-kritzelschrift) mit nähten, stickerei und fragmenten eines alten wandbildes bestückt.



hier finden teile eine postsendung von frau müllerin mit einigen ihrer schönen papiere platz, ebenfalls versehen mit nähten, stickerei und einem schnipsel ihrer arbeitstisch-unterlage. bei mir kommt halt nichts weg ;))!




fragmente eines alten gestickten stoffdeckchens verbinden sich hier mit teilen einer schönen alten ddr-einkaufstüte.


mehr seiten aus dem heft gibt es dann beim nächsten mal!

verlinkt beim mittwochsmix im juni bei frau müllerin und frau nahtlust


Donnerstag, 4. Juni 2020

wilder park und wilder garten


nachdem wir wieder in unser schönes nachbarland sachsen-anhalt konnten, habe ich einem meiner lieblingsparks einen besuch abgestattet. dort war wie  üblich kein mensch außer mir unterwegs.


blick auf schloss groß bartensleben, das inzwischen neue besitzer hat. alle fenster wurden schon erneuert. was daraus werden wird, ist mir noch unbekannt, aber schön, dass es  zu keinem weiteren verfall kommt!




das grabmal derer von veltheim verwildert immer mehr, bietet aber einen sehr verwunschenen eindruck!




schöne wildnis, wohin man schaut!



der eigentliche grund, warum ich dorthin gefahren bin, war diese kastanie. ich hatte sie im letzten herbst wegen ihrer wunderschönen herbstfärbung entdeckt und wusste nicht genau um welches exempar es sich handelte. die vermutung ging richtung gelbe rosskastanie, aber wie sich jetzt herausstellte, blühte sie rot. ihre blätter unterscheiden sich aber von denen der "normalen" rotblühenden. also weiter rätselraten - vielleicht eine besondere züchtung, denn wie man sieht, wurde sie einmal gepfropft. im herbst sieht sie so aus!



alle meine beiträge über park und schloss in verschiedenen jahreszeiten findet ihr HIER!


ziemlich wild, aber an einigen stellen gezähmt, geht es weiter mit ein paar bildern aus meinem garten, der im mai und juni eigentlich immer am schönsten ist.







schon in meiner kindheit habe ich margeriten geliebt. der garten meiner großeltern war mir dabei immer vorbild, denn dort durfte - neben einem großen gemüse- und blumengarten - vieles wachsen, was sich wild ausgebreitet hatte. ich konnte in apfel- und mirabellenbäumen herrumklettern, den hühnern beim gackern zuhören, erdbeeren naschen und die kaninchen streicheln (dass diese später im topf landeten war mir lange nicht bewusst...) und eben besagte margeriten zu dicken sträußen pflücken. 



verlinkungen

Mittwoch, 3. Juni 2020

fragmentarische kunstschachtel und wilde stickerei


für den mittwochs-mix im monat juni haben sich michaela und susanne das thema " fragment und faden" ausgedacht. gar nicht so leicht, diese beiden begriffe zusammenzubringen! von mehreren ideen habe ich  zwei ausgewählt und gestaltet.


die erste ist eine neue kunstschachtel. sie enthält fragmente eines alten briefes, eines kaputten stück leinens und einen bruchteil eines verwaschenen brettes, das vom meer umspült wurde.



den faden habe ich eingesetzt, um das wort "fragment" zu sticken - das ockergelb gefällt mir gut zu den naturtönen des holzes.



kunstschachtel "fragment", juni 2020, 13 x 10 cm
materialien: zigarilloschachtel, treibholz, leinen, stickerei, alter brief



die zweite idee kam mir beim durchsuchen alter briefe vom flohmarkt. das wort fragment wird in der kunst u.a. als bruchstück oder überrest oder im literatischen als unvollständig überlieferten text oder als unvollendetes werk beschrieben. 



mit meiner kritzelschrift habe ich dann einige "briefe" mit unterschiedlichen tuschen und federn geschrieben, um daraus fragmente zu machen. als text diente mir u.a. fontanes "havelschwäne". das lag gerade in der nähe...






meine schriftfragmente habe ich dann noch mit wilder stickerei in schwarz und ocker ergänzt. diese seite ist der beginn eines neuen heftes für mein mittwochs-mix-jahrbuch.



ich finde, beide meiner werke passen gut zusammen! mal sehen, was noch weiter für den mittwochs-mix entsteht!


Samstag, 30. Mai 2020

maienzeit


ohne viele worte - ein kleines potpourri meiner letzten maiwoche 



viele erdbeeren genascht und mich gefreut, dass jetzt wieder immer mehr erdbeerbauern schalen aus pappe benutzen

eine elmwanderung gemacht


...und mitte der woche nach einer wanderung im hils (siehe HIER!) noch die kleine stadt alfeld besucht und mit lieblingsverwandten eis gegessen




blaue fenster sind immer wieder schön!




die lateinschule in alfeld ist mit unendlich vielen holzschnitzereien ausgestattet und man kann gar nicht aufhören, alle details zu erfassen!



abends das leckere dinkelbrot von herrn mano genossen!







mich jeden tag über neu erblühtes im garten gefreut



viele neue gellidrucke gemacht und meine klein-gartenhefte fertiggestellt



viele neue briefmarken gestanzt




und diese gleich bei neu gestalteten postkarten für meine insta-aktion #froehlichundlebhaft verwendet. die karten sind inzwischen verschickt und hoffentlich alle angekommen



einen #fischamfreitag auf din a5 schwimmen lassen



und einen verwunschenen ort besucht. dazu mehr demnächst!


verlinkt beim karminroten samstagsplausch
und beim frühlingsglück von loretta und wolfgang


Donnerstag, 28. Mai 2020

von steingräbern, teufelskrallen und zottigen klappertöpfen


nach wie vor sind wir viel draußen unterwegs und entdecken bei unseren wanderungen viele neue ecken.




zum beispiel das ehemalige kloster marienborn bei helmstedt. hier war ausgangspunkt unserer wanderung durch einen teil des lappwalds. leider konnte man nur von außen einen kleinen einblick nehmen - alles war verschlossen und weder kreuzgang noch innenhof zu besichtigen.



grundlage für unsere tour war der wanderführer für den naturpark elm-lappwald (unbezahlte werbung!). was wir nicht merkten war, dass wir uns sozusagen auf "feindlichem gebiet" befanden. wir waren nämlich unwissend in sachsen-anhalt gelandet - das durften wir aber gar nicht, denn für touristen war es schon seit wochen sperrgebiet und uns hätte eine strafe von 400 € (pro person!) getroffen, wären wir erwischt worden. eigentlich ist das ganze ziemlich erschreckend, dass wir 30 jahre nach der grenzöffnung nicht mehr dorthin kamen. diese grenze kennen wir ja gar nicht mehr und selbstverständlich ist sie auch im wanderführer nicht erwähnt. seit heute aber dürfen wir endlich wieder in unser schönes nachbarland, juchhu!!



dort trafen wir auch eine scheue jungtaube. warum mögen eigentlich so viele menschen keine tauben??  den begriff "ratten der lüfte" finde ich schrecklich und denke, dass auch sie genauso ein recht haben, hier zu leben. außerdem ist es wirklich eine mär, dass stadttauben krankheiten übertragen. lest mal diesen artikel dazu! es gibt eben auch andere möglichkeiten, etwas gegen die überzahl dieser vögel in den städten zu tun als sie zu vergiften.  übrigens ist die hübsche turteltaube vogel des jahres 2020! sie ist sehr gefährdet, weil sie auf ihrem zug gen süden immer noch massenhaft gejagt wird und auch bei uns "dank" der industriellen landwirtschaft immer mehr lebensräume verliert.





im lappwald gibt es eine außergewöhnlich hohe dichte an archäologischen denkmalen wie großsteingräbern und grabhügel. leider waren die lichtverhältnisse im wald so schlecht, dass ich nur dieses foto zeigen kann. auf jeden fall lohnt dort eine weitere wanderung!







eine lieblingstour führte uns wie schon so oft in den elm. ich freute mich sehr über die pferde und vielen schönen  "ährigen teufelskrallen", die gern am lichten waldrand wachsen.





gestern hatten wir herrliches wetter bei einer wanderung im hils bei alfeld,  hatten viele weite ausblicke und freuten uns an bunten wiesen.



dank der app "flora incognita" (werbung!) konnte ich endlich einmal diese pflanze bestimmen. es ist der "zottige klappertopf". so ein lustiger name! botaniker scheinen auch humor zu haben!




bei einem abschließenden spaziergang durch die kleine stadt alfeld gab es auch viel grün zu sehen. diese schönen linden stehen auf dem kirchplatz an der nicolaikirche.



mauerblümchen...




schöne rosen...



...und viel grün gab es dort zu entdecken. mehr bilder von alfeld gibt es hier beim samstagsplausch!


verlinkungen:
natur-donnerstag
friday bliss
frühlingsglück

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