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Sonntag, 12. Juni 2022

12 von 12 im juni

 

heute gibt es wieder 12 bilder von meinem tag

 

 

schon früh einen kleinen gartenrundgang gemacht und die ersten sonnenstrahlen eingefangen


danach ein paar bloggerinnen besucht. den beitrag von astrid über dorothea erxleben kann ich sehr empfehlen!


 

zum frühstück gab es u.a. ein  kleines croissant vom franzosenbäcker mit marmeladenschaum, der gestern beim kochen der erdbeermarmelade übriggeblieben war.


danach wurde der sonnenschirm aufgespannt - rosenduft inclusive


 
dort fanden sich auch interessante insekten ein. unter anderem ein widderbock, der sich als wespe tarnt.
 

ein bisschen arbeit gab es auch noch. das gästezimmer wurde für die tochter vorbereitet.

 

 

während herr mano zum bahnhof fuhr, machte ich ein päuschen unterm rosenbusch mit lieblings-sommergetränk und der suche nach einem bestimmten schmetterling.

 

 


zwischendurch brauchte der tochterhund ein paar streicheleinheiten - er war ganz aufgeregt, weil ich ihm gesagt hatte, dass sein frauchen heute wiederkommt!


 

 
ein schöner spaziergang  unter alten eichen
 

 
danach gab es natürlich kaffee und kuchen!



anschließend machte ich noch einen spaziergang zur kirche in unserem dorf, wo eine kleine ausstellung den "assefaden" zum thema hatte. 



das abendessen wird dann gleich draußen eingenommen!


meine fotos bringe ich jetzt caro von "draußen nur kännchen" vorbei, die freundlicherweise alle 12-von-12-beiträge einsammelt!


Freitag, 10. Juni 2022

vor 95 millionen jahren...

 

...war hier noch ein riesiger ozean. der meerespiegel war damals in mitteleuropa ca 400 m höher als heute.

 

 

der große steinbruch am kleinen fallstein im vorharzgebiet zeugt noch heute davon.

 

"Der Steinbruch bei Hoppenstedt ist einer der besten Aufschlüsse von Gesteinsschichten aus der Zeit der Oberkreide (vor etwa 85 Mio. Jahren) in Sachsen-Anhalt. Das Profil zeigt eine deutliche Gliederung in verschiedene Kalk- und Mergelschichten. Die artenreiche Fauna dieser Zeit umfasste Seeigel, Schnecken und verschiedene Ammonitenformen. Besonders in den ältesten der aufgeschlossenen Schichten kann man heute hervorragende Funde von entrollten Kopffüßern, fossilen Schnecken und Muscheln bergen." quelle

sammeln kann man dort aber nicht mehr. nur am tag des geotops im september besteht gelegentlich die möglichkeit dazu.

 

 

im detail: die westliche seite des riesigen ehemaligen steinbruchs mit rötlichem kalkgestein


 

der mittlere teil mit tollen wellenschichtungen



der östliche bereich

 


nachdem wir den steinbruch ausgiebig angeschaut hatten und wirklich sehr beeindruckt vom ausmaß und von den unterschiedlichen schichtungen waren, sind wir noch durch das wunderschöne trockenrasengebiet des kleinen fallsteins weitergewandert.


 

fast immer dabei im blick: der brocken im hintergrund

 


ein wunderschöner weg zwischen alten kirschbäumen, wilden rosen und wiesensalbei


 

 

dem kleinen tochterhund hat es auch gefallen!

 

und im garten...

 


 
 

...blühen jetzt die rosen. besonders üppig wieder einmal die "ghislaine de féligonde"!



ein paar durften mit in die vase! im hintergrund ein bild von mir und ein "gedankengarten" mit wunderschönen batikdrucken von ghislana.

schönes wochenende!

 

verlinkt beim naturdonnerstag bei elke und beim friday bliss bei riitta

Donnerstag, 4. Juni 2020

wilder park und wilder garten


nachdem wir wieder in unser schönes nachbarland sachsen-anhalt konnten, habe ich einem meiner lieblingsparks einen besuch abgestattet. dort war wie  üblich kein mensch außer mir unterwegs.


blick auf schloss groß bartensleben, das inzwischen neue besitzer hat. alle fenster wurden schon erneuert. was daraus werden wird, ist mir noch unbekannt, aber schön, dass es  zu keinem weiteren verfall kommt!




das grabmal derer von veltheim verwildert immer mehr, bietet aber einen sehr verwunschenen eindruck!




schöne wildnis, wohin man schaut!



der eigentliche grund, warum ich dorthin gefahren bin, war diese kastanie. ich hatte sie im letzten herbst wegen ihrer wunderschönen herbstfärbung entdeckt und wusste nicht genau um welches exempar es sich handelte. die vermutung ging richtung gelbe rosskastanie, aber wie sich jetzt herausstellte, blühte sie rot. ihre blätter unterscheiden sich aber von denen der "normalen" rotblühenden. also weiter rätselraten - vielleicht eine besondere züchtung, denn wie man sieht, wurde sie einmal gepfropft. im herbst sieht sie so aus!



alle meine beiträge über park und schloss in verschiedenen jahreszeiten findet ihr HIER!


ziemlich wild, aber an einigen stellen gezähmt, geht es weiter mit ein paar bildern aus meinem garten, der im mai und juni eigentlich immer am schönsten ist.







schon in meiner kindheit habe ich margeriten geliebt. der garten meiner großeltern war mir dabei immer vorbild, denn dort durfte - neben einem großen gemüse- und blumengarten - vieles wachsen, was sich wild ausgebreitet hatte. ich konnte in apfel- und mirabellenbäumen herrumklettern, den hühnern beim gackern zuhören, erdbeeren naschen und die kaninchen streicheln (dass diese später im topf landeten war mir lange nicht bewusst...) und eben besagte margeriten zu dicken sträußen pflücken. 



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