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Donnerstag, 28. Mai 2020

von steingräbern, teufelskrallen und zottigen klappertöpfen


nach wie vor sind wir viel draußen unterwegs und entdecken bei unseren wanderungen viele neue ecken.




zum beispiel das ehemalige kloster marienborn bei helmstedt. hier war ausgangspunkt unserer wanderung durch einen teil des lappwalds. leider konnte man nur von außen einen kleinen einblick nehmen - alles war verschlossen und weder kreuzgang noch innenhof zu besichtigen.



grundlage für unsere tour war der wanderführer für den naturpark elm-lappwald (unbezahlte werbung!). was wir nicht merkten war, dass wir uns sozusagen auf "feindlichem gebiet" befanden. wir waren nämlich unwissend in sachsen-anhalt gelandet - das durften wir aber gar nicht, denn für touristen war es schon seit wochen sperrgebiet und uns hätte eine strafe von 400 € (pro person!) getroffen, wären wir erwischt worden. eigentlich ist das ganze ziemlich erschreckend, dass wir 30 jahre nach der grenzöffnung nicht mehr dorthin kamen. diese grenze kennen wir ja gar nicht mehr und selbstverständlich ist sie auch im wanderführer nicht erwähnt. seit heute aber dürfen wir endlich wieder in unser schönes nachbarland, juchhu!!



dort trafen wir auch eine scheue jungtaube. warum mögen eigentlich so viele menschen keine tauben??  den begriff "ratten der lüfte" finde ich schrecklich und denke, dass auch sie genauso ein recht haben, hier zu leben. außerdem ist es wirklich eine mär, dass stadttauben krankheiten übertragen. lest mal diesen artikel dazu! es gibt eben auch andere möglichkeiten, etwas gegen die überzahl dieser vögel in den städten zu tun als sie zu vergiften.  übrigens ist die hübsche turteltaube vogel des jahres 2020! sie ist sehr gefährdet, weil sie auf ihrem zug gen süden immer noch massenhaft gejagt wird und auch bei uns "dank" der industriellen landwirtschaft immer mehr lebensräume verliert.





im lappwald gibt es eine außergewöhnlich hohe dichte an archäologischen denkmalen wie großsteingräbern und grabhügel. leider waren die lichtverhältnisse im wald so schlecht, dass ich nur dieses foto zeigen kann. auf jeden fall lohnt dort eine weitere wanderung!







eine lieblingstour führte uns wie schon so oft in den elm. ich freute mich sehr über die pferde und vielen schönen  "ährigen teufelskrallen", die gern am lichten waldrand wachsen.





gestern hatten wir herrliches wetter bei einer wanderung im hils bei alfeld,  hatten viele weite ausblicke und freuten uns an bunten wiesen.



dank der app "flora incognita" (werbung!) konnte ich endlich einmal diese pflanze bestimmen. es ist der "zottige klappertopf". so ein lustiger name! botaniker scheinen auch humor zu haben!




bei einem abschließenden spaziergang durch die kleine stadt alfeld gab es auch viel grün zu sehen. diese schönen linden stehen auf dem kirchplatz an der nicolaikirche.



mauerblümchen...




schöne rosen...



...und viel grün gab es dort zu entdecken. mehr bilder von alfeld gibt es hier beim samstagsplausch!


verlinkungen:
natur-donnerstag
friday bliss
frühlingsglück

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