Samstag, 23. Mai 2026

allerlei aus meiner woche (21/2026) - sonne, kunst und viel natur

letzten samstag habe ich einen ausflug nach hildesheim gemacht und bin unterwegs auf diese kirche...

 


 und diese burg gestoßen


die burg von 1370 war eine ehemalige wasserburg und ist seit 2013 in privatbesitz, wird aber von einem aktiven förderverein mit betreut. auf deren gut gepflegten homepage findet man u.a. viel über die geschichte der burg. als ich dort war, fand gerade ein treffen von mittelalterfans statt, die rund um die burg campierten.

 

ein weiteres fundstück meiner tour war dieser hübsche stromkasten in dem kleinen dorf vechelade

 


das ziel meiner tour war die galerie im stammelbachspeicher in hildesheim. dort fand eine ausstellung der künstlerin manuela karin knaut statt, deren arbeiten ich sehr mag.   sie stellt großformatige werke aus, die sich mit inneren und äußeren reisen beschäftigen. 

 

 
roman klonek war der andere künstler, der dort ausstellte. seine plakativen werke sind nicht ganz so meins, aber seine holzschnitte, die er in bunte erzählungen verwandelt, fand ich sehr faszinierend.
mehr über die beiden künstler*innen findet ihr HIER
 



 
 
am letzen sonntag machten wir bei 20 grad einen schönen  spaziergang zwischen blühenden rapsfeldern und schattigen waldwegen. im buchenwald kann man jetzt allerlei kleinblühendes finden (wolfsmilch, waldmeister, sternmiere, gamander-ehrenpreis und hahnenfuß). wir entdeckten auch ein bezauberndes kleines café mit einem idyllischen kaffeegarten. den köstlichen rhabarber-baiser-kuchen vergaß ich leider zu fotografieren.
 


stadtbummel mit rotsuche - dies hier ist mein lieblingsbild. wie schön, dass gerade die dame mit den wunderbar roten haaren vorbeikam!

 

kleine pause mit französischem lieblingsgetränk. es erinnert mich immer an unsere wunderbaren urlaube in der bretagne!

 

abends gab es wieder einmal leckeren spargelsalat - diesmal fand auch eine kartoffel platz. das rezept habe ich von @barbara_prantl bei instagram. ich habe es euch unten als kopie beigefügt. 

 

streuobstwiese in riddagshausen, die ich gerne zu astrids baumfreunden schicke,

 


ebenso den anschließenden waldspaziergang mit verstecktem reh.

 

rote fundstücke für nicole am braunschweiger ringgleis

 

dort habe ich auch diese märchenhafte akelei  entdeckt.

 

ein feines frühstück (schon fast aufgegessen ;)) !)mit einer freundin und anschließender spaziergang im botanischen garten.

 


dort blühen gerade die schwertlilien!

 

schöne post kam hier auch angeflattert! der tolle eichelhäher ist von nina und die meeres-sehnsuchtskarte von tineke. ich danke euch herzlich!

 

immer noch keine pfingstrosen, dafür wieder einmal ein sträußchen vom straßenrand

 


ich wünsche euch wunderschöne pfingsttage! 

 

verlinkungen: niwibo sucht rot, flowerday, stromkastensammlung, mein freund der baum, samstagsplausch

 

das rezept für den spargelsalat von barbara prantl:

"Dieser Spargelsalat ist sooooooo unglaublich gut! (stimmt!) Und das beste daran, er ist schnell und einfach zubereitet!

Zutaten für 2 Personen
• 500 g weißer Spargel
• 1 gehäufter Teelöffel Senf
• 1–2 Esslöffel Zitronensaft
• 2 Esslöffel Pflanzenöl
• Salz
• 2–3 Esslöffel fein gehackte Petersilie
• 2 Essiggurken
• 2 hartgekochte Eier

Den Spargel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und salzen. Nach 2–3 Minuten die Hitze reduzieren und den Spargel noch einige Minuten dünsten, bis er bissfest gegart ist.

In der Zwischenzeit Senf, Zitronensaft, Öl, Petersilie und etwas Salz in einer Schüssel zu einem Dressing verrühren. Die Essiggurken und die hartgekochten Eier klein schneiden und zusammen mit dem warmen Spargel zum Dressing geben. Alles gut vermengen und nach Geschmack mit Salz abschmecken.

 (ich habe noch eine kleingeschnittene kartoffel und einige stücke tomate dazugegeben).

 

Mittwoch, 20. Mai 2026

monatsspaziergang: frühling im museumsdorf

in den ersten maitagen haben wir einen ausflug in das museumsdorf hösseringen in der südheide in der nähe von uelzen gemacht. wir kennen es schon seit den 1980er jahren, weil ein freund dort einmal gearbeitet hat. aber wir waren ein paar jahre lang nicht mehr dort und hatten schon länger vor, uns dort mal wieder umzuschauen um zu sehen, was sich verändert hat.



wir hatten einen wunderschönen sonnentag erwischt und waren begeistert von den vielen blühenden obstbäumen. vermisst habe ich, dass  dort wie früher keine hühner mehr herumlaufen.

 


in den häusern kann man ohne führung herumspazieren. ich mag immer besonders die details, die das leben von früher widerspiegeln.

 



vieles ist inzwischen allerdings hinter glaswänden - wie hier die stellmacherei. aufsichtspersonal kann sich das museum heutzutage sicher nicht mehr leisten.
 

 
 
das museumsdorf ist recht weitläufig und man kann u.a. auch einen längeren rundgang durch die heidelandschaft zum außenschafstall machen. leider gab es keine schafe, die dort herumliefen. aber vielleicht war es dafür noch zu früh im jahr.
 

 




der brümmerhof ist das größte bauernhaus im museumsdorf. 

"Als Einzelhof lag der Brümmerhof nicht im Verband eines Dorfes und besaß seine eigene Ackerflur. Zentrum des Hofes war das große Haus, das 1644 von Veit Brümmerhof und seiner Frau erbaut wurde. Woher der Hof am Schluss des verheerenden Dreißigjährigen Krieges die Mittel für solch einen repräsentativen Bau hatte, ist nicht bekannt. Von dem Reichtum des Bauherren zeugen nicht nur die Größe des Hauses mit seinem beeindruckenden Fachwerkgefüge und das reiche Schnitzwerk, sondern auch die Verwendung teurer Backsteine und die großen Glasfenster. Für den Hausforscher Gerhard Eitzen (1916-1996), der sich in zahlreichen Aufsätzen mit dem Hausbau in der Lüneburger Heide beschäftigt hat, ist das Haus eine „Gipfelleistung“ des damaligen Zimmerhandwerks, ein „letztes Meisterwerk […] in der Epoche des allgemeinen Niedergangs“. quelle

 



seht ihr sie? oben in der luke des speichers sitzt eine eule. leider ist meine handykamera nicht besonders gut...



zum brümmerhof gehören auch zwei treppenspeicher, ein backhaus, ein hofschafstall, eine bleicherhütte, ein "lokus" und ein großer obst- und gemüsegarten. dort findet man auch viele alte bienenkörbe und eine kleine ausstellung zum thema imkerei. einiges konnte ich aufgrund der starken sonneneinstrahlung und des gegenlichtes nicht fotografieren.

 


 blick auf haupthaus und garten des brümmerhofes

 

im gemütlichen kaffeegarten des museumsdorfes machten wir unter blühenden obstbäumen eine kleine pause, bevor wir uns noch einige andere häuser anschauten.

 

z.b. die alte schmiede - leider vergaß ich innen ein paar fotos zu machen.

 


in der blaugemalten scheune aus wieren gibt es eine ausstellung zum flachsanbau- und zur verarbeitung - leider inzwischen sehr bearbeitungsbedürftig. 

 

alle infos zum museumsdorf findet ihr auf der homepage. dort gibt es auch die termine zu den regelmäßig stattfindenden führungen und veranstaltungen, wie weben oder schmiedearbeiten.


übersichtsplan des museumsdorfes

 


auf der rückreise haben wir es uns noch im schönen bauernhofcafé "rölings hof" in sprakensehl gut gehen lassen! der kuchen dort ist immer ein highlight!

 

 

meinen beitrag verlinke ich bei  heikes monatsspaziergängen.

 

dieser post enthält gern gemachte, aber unbezahlte und unbeauftragte werbung. eintritt, getränke und kuchen haben wir selbstverständlich selbst bezahlt!

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