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Sonntag, 14. Dezember 2025

allerlei aus meiner woche (50/2025) - weihnachtspause

 

letzte woche erwähnte ich schon, dass ich beim christkindlmarkt auf schloss oelber am weißen wege war. der zusatz des ortsnamens stammt von einem historischen kalkwerk, dessen transportwege  durch weiße kalkspuren gekennzeichnet war.

 

das schloss ist ein kleinod im landkreis wolfenbüttel und zieht bei verschiedenen events viele besucher*innen an. "Die kreisrunde Anlage ist eine umfassende Bauerneuerung aus der Zeit um 1580 auf den Grundmauern einer Wasserburg des 12. Jahrhunderts."  quelle wikipedia

 

 
ich war sehr früh dort, sodass sich der besucherandrang noch in grenzen hielt.
 
 

 
in allen nebengebäuden (hier im ehemaligen pferdestall) boten kunsthandwerker u.a. ihre produkte an.
 
 

 
das schloss von der südseite mit dem innenhof
 
 
 
hört hier jemand mit 😉?
 
 
 


rund um das schloss befindet sich ein schöner park mit vielen alten bäumen.
heute von 11 bis 19 uhr besteht noch einmal gelegenheit, den weihnachtsmarkt  zu besuchen. 
 
 
 

 
auch in einer sehr ländlichen region, nämlich in drübeck am harzrand, fand ich wieder einen schön bemalten stromkasten für kirstens sammlung.
 
 

mit freunden haben wir uns  zum quiztopia-spielen getroffen und hatten wieder viel spaß beim rätseln. "hilfe in der not" wurde so manches mal gebraucht! 

 

 


 
in wolfenbüttel hatte ich nach einem arztbesuch die gelegenheit  die trinitatiskirche einmal von innen zu betrachten. dort übte gerade ein kinderchor einen auftritt. ihre hübschen nikolausmützen und aufgeregten roten köpfe kann ich euch leider nicht zeigen. 
 
 
 
ich habe sie zwar schon am freitag bei meinen 12 von 12 gezeigt, aber doppelt hält besser: schöne weihnachtspost kam von ghislana, betty, birgitt und tizia. habt herzlichen dank!
 


 
ich habe wie jedes jahr wieder ein paar sterne aus alten kartons und papierschnipseln gestaltet, die schon ausgeflogen sind.
 
 
 
für den mittwochsmix mit dem thema "schneekristalle" werden obige im dezember wahrscheinlich die einzigen bleiben.

 
 
fotofragezeichen
 

Frage 1: Was kannst du gerade gar nicht gebrauchen?

 
mir steht noch ein längerer arztbesuch bevor. gut, dass der ausblick des wartezimmers ins grüne geht! 


Frage 2: Was schmeckt dir gerade besonders gut?

 
kuchen, kekse und nüsse! herr mano backt einfach zu gut!




ich gehe jetzt in meine weihnachtspause und wünsche euch entspannte und frohe feiertage! kommt gut rüber ins neue jahr, wir sehen uns im januar 2026 hier wieder!
 
verlinkungen:

Freitag, 17. Juni 2022

sommerpause

 

ich geh in eine sommerliche pause - irgendwann im juli sehen wir uns hier wieder! bis dann, habt eine gute zeit!

Donnerstag, 19. Dezember 2019

ein ausflug zur westerburg


die westerburg liegt in sachsen-anhalt in der nähe von halberstadt und hat eine 1000jährige wechselvolle geschichte hinter sich. ausführlich nachlesen könnt ihr das auf wikipedia! sie gilt als eine der ältesten und schönsten wasserburgen deutschlands und ist von zwei gräben umgeben, die zur zeit aber leider kaum noch wasser führen und ziemlich zugewachsen sind.



die burg betritt man durch das torhaus 




die alten mühlsteine haben wunderbare patina angesetzt. wo sich einmal die dazugehörige mühle befand, habe ich nicht herausgefunden.



blick auf die innere burg mit dem schönen taubenturm






leider war die burg im mittelalter auch schauplatz mehrerer hexenprozesse.  "Zu den traurigsten Ereignissen in der Geschichte des Wasserschlosses Westerburg gehören die grausamen “Hexenprozesse”, die der Westerburger Amtmann Pregrenius Hünerkopf vertrat. Die ehemals im sog. “Schweißstüblein” (der heutigen Amsstube) aufbewahrten Prozessakten geben ein Bild, wie Hühnerkopf durch Folter und “Tränke” den Opfern Geständnisse abquälte, um sie dann auf dem Scheiterhaufen lebendig zu verbrennen. In den Jahren 1596-1597 fanden mehrere Hexenverbrennungen auf der Westerburg statt." (quelle) 
mehr zu den unfassbaren hexenprozessen im umkreis der westerburg und die rolle des amtmanns hühnerkopf findet sich auch HIER am beispiel der katharina bernburg. dort gibt es auch weiterreichende links.



die westerburg ist heute ein hotel und restaurant





zwischen den beiden wassergräben führt ein spazierweg einmal rund um die burg herum



im innenhof gab es noch eine dezemberrose zu entdecken...





...und in der nähe allerlei getier!

ein paar sommerliche und frühlingshafte bilder von der westerburg findet ihr HIER in zwei älteren ausgaben meines freitagsallerleis!

verlinkt bei juttas natur-donnerstag



mein blog und ich machen jetzt weihnachtspause! ich danke schon mal allen ganz herzlich, die mich bisher mit schöner post erfreut haben und hoffe, dass die meine inzwischen auch bei den meisten angekommen ist.


ich wünsche euch allen ein frohes weihnachtsfest und ein glückliches, friedliches und kreatives neues jahr und freue mich, wenn ihr mich hier im januar wieder besucht!


Freitag, 5. April 2019

freitagsallerlei 10/2019




im garten wächst und gedeiht es weiter! ich freu mich besonders, dass der im letzten jahr gepflanzte muskatellersalbei und die  indianernesseln gut gestartet sind!



meine lieblings-hornveilchen in blau-weiß kommen noch in töpfe



unsere blutpflaume blüht und blüht. danke an astrid für ihren sehr informativen beitrag über kirschpflaumenbäume und deren geschwister!



hinten im garten wird es jetzt sehr grün. wir haben ganz links eine alte, zu hohe buchsbaumhecke gerodet, die auch schon durch den pilz angegriffen war. jetzt ist dort platz für blühfreudige stauden oder sommerblumen, die auch bienen und schmetterlinge erfreuen sollen.



auf dem osterfeuerplatz fand ich schöne geringelte weidenzweige. obwohl ostern ja noch so lange hin ist, habe ich schon mal meine lieblingsoster-eier (von tabea geschenkt bekommen) und die lieblings-hummelhasen aufgestellt. mal sehen, wie lange sich der strauß hält. verlinkt bei holunderblütchens freitagsblumen.




bei herrlichstem wetter machten wir letzen samstag wieder einmal eine wanderung längs der teufelsmauer bei weddersleben im harz. an den wegrändern waren unendlich viele sandbienen unterwegs (fotos von ihnen sind leider alle verwackelt...), die sich im kalkigen boden ihre brutnester bauten. jetzt will ich im garten an sonniger stelle unbedingt eine sandige ecke einrichten und hoffe, dann dort auch viel besuch zu bekommen.

anschließend ging es noch zum kloster drübeck bei ilsenburg:


die klosterkirche mit der streuobstwiese 



klosterinnenhof mit alter linde, äbtissinnengärten, streuobstwiese mit schafen und nette details vor dem café



die schutzengel kann man im klosterladen erwerben.



und natürlich gab es zum abschluss noch leckeren dänischen (!) apfelkuchen im garten des klostercafés



obwohl ich wegen meiner augen-op ja nicht bei der frühlingspost des postkunstwerks mitmachen konnte, habe ich wunderschöne kleisterpapier-werke bekommen! herzlichen dank an uta und sigrid für diese tolle überraschung

 
ich freue mich, dass ghislana (und ihr naturdonnerstag) wieder da ist. im februar war ich schon in einem unserer nachbardörfer unterwegs und habe endlich mal den bekannten "tumulus" mit der 800 jahre alten gerichtslinde fotografiert.


der tumulus ist ein grabhügel und  hat eine höhe von sechs metern und einen durchmesser von 34 metern. er wurde bisher nicht archäologisch untersucht. und das soll auch laut einer übereinkunft aller zuständiger denkmalpfleger nicht in angriff genommen werden.



die linde ist eine ca  800 jahre alte  gerichtslinde und wurde schon 1944 als naturdenkmal ausgezeichnet.  
"Unter der Linde auf dem Grabhügel sprach das Vogteigericht Recht. In Rechnungen des Braunschweiger Domstiftes werden schon 1347 die Evesser Gerichtsverhandlungen erwähnt. Aufgehoben wurde das Gericht erst 1808. In Venturinis Buch über das Herzogtum Braunschweig heißt es 1826: "Der Baum, worunter das Vogteigericht gehalten wurde, ist noch zu sehen". Verhandelt wurden Fragen des Nachbar- und Familienrechts, darunter Holzdiebstähle, sowie Streitigkeiten und Handgreiflichkeiten unter den Dorfbewohnern. Auch wurden Verkäufe in althergebrachten Formen als rechtens anerkannt. Der Verkäufer legte symbolisch die Hand an den Hut des Richters, der Käufer fasste ebenfalls den Hut, um Besitz zu ergreifen. Nicht zur Verhandlung erschienene Parteien mussten zehn Groschen Strafe zahlen, dies gehört dem Gericht zu vertrinken. Vermutlich hatte man in damaliger Zeit in Evingsen mehr Möglichkeiten als heutzutage zu vertrinken." quelle: wikipedia




ich werde die linde im jahresverlauf noch öfter besuchen! verlinkt bei ghislanas "naturdonnerstag" - mein freund der baum


einen kleinen tipp habe ich noch für euch: katrin vom blog "dailyperfectmoment" macht zur zeit täglich eine collage, die sie für einen guten zweck verkauft, z.b. um den menschen in mozambique hilfe zu leisten. schon ab 15 € spende (gerne auch mehr!) könnt ihr via ihres instagram-accounts täglich eine originalcollage von ihr erwerben. schaut mal bei ihr vorbei, es lohnt sich. ich habe auch schon zwei ersteigert.



schönes wochenende!

ich bin für ein paar tage unterwegs und mache deshalb eine kleine blogpause. nächsten freitag sehen wir uns hier wieder!

unbezahlte und unbeauftragte werbung für bunte ostereier, wilde gärten, für den harz, für klosterläden und -cafés, für apfelkuchen und brieffreundschaften, für archälogische denkmale und für wunderbare blogger- und instagrammerinnen.


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