Freitag, 22. Juli 2016

freitagsallerlei 24/ 2016




hortensie annabell, seifenkraut und dost (wilder majoran) zusammen mit ein paar glasflaschen - mein beitrag zu holunderblütchens schönem blumentag. die apothekerflasche mit dem aufdruck sir.ferri.jodat enthielt jodeisensirup. die flaschen haben übrigens in früheren zeit mal bier enthalten - die mittlere das dänische tuborg. 


ein bisschen sommergartenfreude...



ein annabell-mandala


ein graureiher auf dem scheunendach nebenan


tolle post bekommen: 
von nicole und ihrem jüngsten eine ganz entzückende selbstgemachte karte mit allerlei lustigem getier. herzlichen dank euch beiden!!
bei yna hab ich ihr und billas betonbuch gewonnen! ich freu mich schon, daraus etwas nachzumachen und hoffe, dass der beton nicht wieder so schnell wegtrocknet wie bei einem früheren versuch. aber mit hilfe des buches, das übrigens ganz toll ist, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!



ein kleiner ausflug ins vorharzgebiet zum kloster drübeck:






im  innenhof der klosteranlagen steht eine wunderschöne linde, die 1730 gepflanzt wurde.




einige ihrer äste wachsen wieder zu boden und und man kann bei zu viel sonne dort schönen schatten finden. weil ich sie so beeindruckend finde, verlinke ich dieses naturdenkmal noch mit ghislanas "mein freund der baum".









ganz besonders begeistert war ich vom blühenden küchengarten des klosters - eine bunte vielfalt an kräutern und sommerblumen zog nicht nur menschen an, sondern auch viele insekten. der duft der gartennelken war unbeschreiblich!



vor dem kleinen café standen bepflanzte zinkwannen und -gießkannen  - eine schöne idee!

beim spaziergang durch den kleinen ort bin ich dann noch in entzückung geraten - stockrosen in allen farbschattierungen standen an einem alten verwitterten zaun. findet ihr das huhn?



von einem anderen schönen ausflug in ein kleines stück toscana am harzrand berichte ich euch am sonntag. hier schon mal eine kleine kostprobe. die vielen schafe und lämmer am himmel schicke ich morgen zu katjas "in heaven".


s c h ö n e s    w o c h e n e n d e !

Mittwoch, 20. Juli 2016

lost places: "das heine"


es muss wohl 1992 oder 1993 gewesen sein, als wir mit mehreren familien eine wandertour durch den harz machten. übernachtet haben wir damals in schierke im hotel heinrich heine, einem sehr großen, schönen hotel mit vielen anbauten und  balkons und am rande des ortes im grünen gelegen.  die eingangshalle und die flure waren großzügig angelegt, die zimmer kamen uns riesig vor. es war alles ein bisschen spießig und plüschig und mit dem charme vergangener jahrzehnte ausgestattet, aber uns gefiel es gut. weil die heizung ausgefallen war (es war in den herbstferien) gab es für jedes zimmer eine flasche rotkäppchen sekt. besonders die kindern fanden es besonders gut, sie nutzten die breiten,  langen flure als rennstrecke und in den holzvertäfelten räumen hallte es so schön! in meiner erinnerung roch es dort nach bohnerwachs, genauso wie im treppenhaus meiner großeltern. in der unten erwähnten dokumentation vom mdr finden sich auch bilder, wie es damals dort aussah. 








das hotel wurde 1898 erbaut und hieß früher "fürst zu stolberg". es war einst eins der schönsten und größten einrichtungen im harz -  besonders in den 1920er und 1930er jahren. schierke war damals ein bekanner wintersport- und nobelort mit vielen prachtbauten und anderen großen hotels. es wurde auch als das "st. moritz des nordens" bezeichnet. näheres dazu habe ich auch im blog der journalistin monika herbst gefunden.

 so sah es früher einmal aus ! quelle

1946 bekam es den namen "heinrich heine" und wurde bis zur wende weiterhin als hotel und fdgb-ferienheim genutzt. die letzte große renovierung wurde 1968 durchgeführt. nach 1989 erfuhr es noch wenige jahre eine wechselvolle geschichte. hier könnt ihr einige informationen dazu finden. genauer wird es noch in einem artikel der nnz-online aus dem jahr 2012 dargestellt.

ein bisschen haben wir immer die geschichte des hauses verfolgt und haben, wenn wir durch schierke fuhren, immer mal geschaut, wie es denn mit dem hotel weitergegangen ist. leider nicht gut!  es stand seit 1995 leer und verrottete immer mehr.  

"Im Februar 2016 genehmigte der Stadtrat von Wernigerode den Abriss des Hotels, um einer Ferienhausanlage mit dem Namen „Heinrich-Heine-Resort“ Platz zu machen. Der Zustand des Gebäudes sei laut der Verantwortlichen für die städtischen Liegenschaften „gravierend schlimm“, das denkmalgeschützte Gebäude sei nicht mehr zu retten. Es seien 37 Holzhäuser mit rund 180 Betten geplant, dazu ein zentrales Empfangsgebäude mit Rezeption, Wirtschaftsgebäude, ein Heizhaus sowie ein eigenes Fernwärmenetz". quelle

bei unserem letzten besuch anfang juli konnten wir dann nur noch bilder des abrisses machen.





schade!!

eine ganz hervorragende halbstündige dokumentation über "das heine" mit vielen historischen aufnahmen wurde im april vom mdr gesendet. in der mediathek (klick!) kann man sie sich noch anschauen, allerdings nur in deutschland. sehr empfehlenswert!


und ein anderes, altehrwürdiges hotel: 




blick vom burgberg auf den "harzburger "hof"


aber nicht nur im ostteil des harzes gibt es solche verlorenen hotels. in bad harzburg steht auch das ehemals berühmte hotel "harzburger hof" kurz vor dem ende. aber das  wäre dann ein neuer beitrag. zu vermerken wäre dazu nur, dass es dort innerhalb von zwei jahren gerade vor ein paar tagen zum dritten mal gebrannt hat.

verlinkt mit sigruns "lost places" im juli.


meine bisherigen lost places:
gutshof in sachsen-anhalt
 

Montag, 18. Juli 2016

kunstschachtel nr 25/2016, metamorphose 4 / blaue papierliebe




kunstschachtel nr 25/2016, metamorphose 4
3,5 x 6,0 cm
materialien: margarinepferd, streichholzschachtel, manomalerei, abbildung aus tierbuch, filz




papierliebe am montag

bei frau nahtlust heißt das thema im juli und august schlicht und einfach "blau". das kommt mir sehr entgegen, denn es ist meine lieblingssommerfarbe. ich habe endlich mal wieder meine indigopigmente hervorgeholt und mir mit acrylbinder und etwas wasser farbe angemischt.












vor einiger zeit war ich ganz begeistert von katrins selbstgemachten schachteln für kleinkram. ich wollte sie schon längst auch mal machen.









beim nächsten mal werde ich stabileres papier dafür nehmen, denn besonders die gestreifte war aus dünnem japanpapier und ist ziemlich labbrig geworden. aber schön finde ich sie trotzdem! dass sie etwas krumm und schief sind, ist übrigens absicht!



noch viel mehr blaue papierliebe findet ihr hier (klick!)


Sonntag, 17. Juli 2016

verspätetes freitagsallerlei 23/2016


ich bin zwar schon längst wieder zu hause, konnte mich aber angesichts der momentanen ereignisse nicht freudig mit elbschiffen und sommerfreuden beschäftigen. doch nach dem lesen von ghislanas post über ihre sommerpost habe ich mich doch entschlossen, ein paar bilder von hamburg und aus dem garten zu zeigen.






eine besondere freude war es, susa kennenzulernen und einige ihrer schönsten ecken an der elbe! danke, wir sehen uns bestimmt wieder!






in hamburg macht es mir immer besonderen spaß mit den hafenfähren auf der elbe rumzuschippern. und man staune: die elbphilharmonie soll tatsächlich im januar 2017 eröffnet werden!!









so viele zugewachsene fahrräder wie in hamburg hab ich noch nie gesehen!!




das wetter war wechselhaft - aber ich liebe solche tollen wolkenformationen!
und wie schön, dass es seit gestern bei katja wieder himmelsbilder gibt!











meine sommerliche gartenfreuden schicke ich zu lotta's
"bunt ist die welt"! 


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