ende märz besuchte ich eine freundin im fläming und wir machten u.a.auch eine tagestour zur lutherstadt wittenberg. HIER habe ich kürzlich darüber berichtet.
ein höhepunkt war der besuch der werkssiedlung piesteritz, die seit 1951 zu wittenberg gehört.
im torhaus befindet sich heute eine kleine ausstellung zur geschichte der werkssiedlung. die größe der siedlung und die vielen grünflächen könnt ihr im oben auf dem 2. bild erkennen.
"Die Werkssiedlung Piesteritz gilt als herausragendes Architekturbeispiel der Gartenstadtidee: „ein gebautes Lehrbuch“ und Höhepunkt der Reformbewegung für ein Wohnen jenseits von Mietskasernen und Notunterkünften." quelle
im folgenden noch ein paar impressionen
schön anzusehen sind auch die sehr individuell gestalteten türen in den wohnhäusern
kleine torhäuser öffneten wege zwischen den gärten, die an einigen grundstücken noch gartenhäuser für kleinvieh und werkzeug enthielten. ihr könnt euch sicher vorstellen, wie begeistert ich davon war, obwohl dort heute wohl keine hühner mehr herumlaufen.
überall findet man torbögen als durchgänge zu anderen bereichen der siedlung und kleine plätze mit viel grün drumherum. hinzukommt, dass die siedlung gänzlich autofrei ist.
wir hätten gern mehr zeit gehabt die siedlung zu erkunden. schön wäre auch eine führung gewesen, die uns ausführlich über die geschichte und die vielen spannenden details informiert hätte. aber auch so war es ein beeindruckender spaziergang, den ich noch - weil ende märz und damit ganz zeitnah - noch bei kristinas monatsspaziergang april verlinke.



















