als wir vor zwei jahren während der eisheiligen am chiemsee waren, hatten wir uns vorgenommen, noch einmal dort hinzufahren - aber bitte nur mit schönwettergarantie, damit wir auch mal in den bergen wandern und mit dem boot übern see schippern konnten. damals lagen nämlich alle berge eine woche lang in wolken und am see war es winterlich kalt. dieses mal hat tatsächlich geklappt und wir hatten sechs tage herrliches sommerwetter im september!
eine unserer ersten touren führte uns auf die fraueninsel im chiemsee
durchaus eine wunderschöne insel! (im hintergrund sieht man herrenchiemsee) womit wir aber nicht gerechnet hatten, dass an einem montag mitte september - außerhalb jeglicher ferienzeit - offensichtlich noch hochsaison am chiemsee war. wir befanden uns inmitten von gefühlten tausenden anderer touris und gingen in menschenschlangen über die kleine insel.
nach einer stunde hatten wir dann keine lust mehr und fuhren zurück aufs festland. ein freund sagte uns später, auf der fraueninsel sollte man sich nur nach 18 uhr aufhalten. auf der herreninsel wahrscheinlich erst ab 20 uhr...
ein anderes ziel, maria eck bei siegsdorf, war hingegen erholung pur: eine hübsche kleine wallfahrtskirche, ein altes kloster, schöne wanderwege mit ausblicken und eine idyllische gaststätte waren genau das, was wir gesucht hatten.
inmitten dieser wunderschönen umgebung konnten wir nach einem langen spaziergang noch unter schon herbstlich gefärbten bäumen zu abend essen.
die pralle sommerhitze führte uns an einem anderen tag an die tiroler ache, einem herrlich grüntürkis gefärbten bergfluss, in dem man auch baden kann. allerdings muss man dazu schon ziemlich abgehärtet sein!
wir wanderten lieber an den steilen abhängen entlang und entdeckten einige biberspuren.
die alten holzstadl hatten es mir besonders angetan!
auf dem schmugglerweg kamen wir dann nach klobenstein, wo neben der wallfahrtskirche auch ein in der mitte gespaltener fels steht. "Eine Legende erzählt, das eine Frau von
einer Mure überrascht wurde, und nach
einem Gebet zur Mutter Gottes, spaltete
sich der herabstürzende Felsen und
gewährte ihr so Schutz". (quelle)
das gasthaus klobenstein, eine ehemalige einsiedelei, ist ein kleinod, das man unbedingt aufsuchen sollte, wenn man dort in der gegend ist!
etwas weiter hat man von der straße nach kössen aus einen fantastischen blick auf den durchbruch der tiroler ache. im hintergrund die hängebrücke, die bei hochwasser schon mal völlig überschwemmt war! sie markiert auch die grenze zwischen deutschland und österreich.
in der nähe von kössen, an der hochfellnbahn schauten wir noch lange den paraglidern zu, die hier wirklich paradiesische zustände vorfinden. wenn ihr mal via you tube mitfliegen wollt: hier geht das!!
der landeplatz befindet sich auf einer alten obstwiese...
wo gerade inmitten der paraglider die äpfel geerntet wurden!
mehr vom chiemsee und seiner schönen umgebung in den nächsten tagen!
bei euch schau ich dann auch bald wieder vorbei! bis dann!


