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Samstag, 14. Mai 2022

impressionen aus lüneburg

diese woche trafen wir uns mit freunden in der wunderschönen stadt lüneburg. ich habe heute ein paar impressionen für euch mitgebracht - ohne große erklärungen, denn wir haben kein sightseeing gemacht, sondern sind bummelnd durch die schöne stadt gelaufen, haben hier und da geschaut, uns an den backsteinbauten erfreut und viel miteinander geredet. 


blick auf den alten kran im wasserviertel von lüneburg. im hintergrund sind die lüner- und die abtsmühle zu sehen.


 

blick auf den kran von der anderen seite aus


 

am lüneburger rathaus gab es gerade dreharbeiten zu "rote rosen", einer ard-nachmittagssoap. wie eine passantin erzählte, hat die stadt durch die serie einen tourismusboom erlebt. leider konnte ich die barockfassade des rathauses wegen aufbauten davor nicht fotografieren. links ein torbogen davon. HIER könnt ihr sie ausführlich betrachten.

 


die rückseite finde ich aber eh viel schöner, denn hier sieht man die wunderbare backsteinfassade, die 1230 begonnen wurde. "Die meisten Gebäude (des Rathauses) gehören in die Epoche der norddeutschen Backsteingotik. Nachdem jedoch die gotische Fassade zum Marktplatz durch ein Unwetter 1703 beschädigt wurde, entschied man sich, bis 1720 eine barocke Fassade davor zu stellen." quelle



der rathausgarten mit den fast 100jährigen magnolien. leider war die blütezeit vorbei!


 

die nikolaikirche (1407 - 1440)
 
 

 

hier haben wohl mehrere generationen handel betrieben

 

 überall begegnet man wunderschönen backsteinhäusern

 




die st.-michaelis-kirche (ab 1376 erbaut)



in diesem sinne wünsche ich euch ein schönes wochenende!

 

verlinkt bei riittas friday bliss und elkes naturdonnerstag


Donnerstag, 25. Februar 2021

kleinstadtmitbringsel

 

ein ausflug bei herrlichem wetter führte uns in die kleine, ehemalige hansestadt gardelegen, die zwischen wolfsburg und stendal liegt. 



die meisten von euch wissen ja bereits, dass ich eine große liebhaberin von backsteinbauten bin. gardelegen bietet eine menge davon, z. b. hier die marienkirche.

sie geht in ihrem ursprung auf eine spätromanische basilika zurück. im 13. jh wurde sie erweitert und auch in späteren zeiten immer wieder verändert. 1658 stürzte der turm während eines gottesdienstes ein, 22 menschen verloren dabei ihr leben. bis 1691 wurde der turm wieder aufgebaut. die kirche wird heute noch für gottesdienste genutzt. leider war die tür verschlossen, sodass ich euch keine bilder vom inneren der kirche zeigen kann. quelle
 

 
gern spazieren wir auch über die wallanlagen rund um den mittelalterlichen kern der stadt. "Eine 120 Jahre alte Lindenallee führt auf einer Länge von 2,5 km vorbei an Grünflächen, dem Rosengarten und erhalten gebliebenen Teilen der Stadtmauer, wie dem Salzwedeler Tor." quelle
 
 
begleitet wurden wir immer wieder von großen kranichschwärmen - was für eine freude!
 




 




"Die Nikolaikirche in Gardelegen  wird der Backsteinromanik und -gotik zugerechnet. Sie ist St. Nikolaus geweiht, dem Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Nach ihrer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde sie nur teilweise wiederaufgebaut. Seit 1977 wird sie nicht mehr sakral genutzt." (quelle), aber in einem teil der kirche finden veranstaltungen, konzerte, führungen und ausstellungen statt -  leider zur zeit natürlich nicht.
 
 
 
unterwegs trafen wir noch auf eine menge winterlinge, die von vielen wildbienen und hummeln umschwirrt wurden!
 
 
wieder zu hause erfreuten wir uns bei einem tee auf der terrasse an den wunderschön aufgeblühten schneeglöckchen.



wenn man bedenkt, dass noch eine woche zuvor nachts -16 grad und tags -8 grad waren und 40 cm schneelast auf ihnen lag, kann man nur von einem wunder der natur sprechen.
 
verlinkungen:
 

Sonntag, 25. März 2018

an der elbe - tangermünde und arneburg


tangermünde liegt an der elbe, ca 70 km nördlich von magdeburg. es ist eine meiner kleinen lieblingsstädte. am mittwoch nutzten wir das endlich mal schöne wetter für einen ausflug dorthin.



tangermünde vom hafen aus gesehen - mit der mächtigen stadtmauer, die bereits um 1300 mit feldsteinen begonnen und später mit backsteinen zu ihrer heutigen größe ausgebaut wurde. 


die große stadtkirche st. stephan - ein imposanter anblick besonders von der elbseite aus gesehen



 
tangermünde war in seiner blütezeit im 15. jahrhundert von 43 wachtürmen umgeben - zum teil von imponierender höhe und umfang. noch  heute ist die altstadt rundum von der stadtmauer umgeben.



das rathaus aus dem 15. jahrhundert in stil der backsteingotik spiegelt mit seiner aufwändigen fassade den damaligen reichtum der hanse-kaufleute wieder.




einer  der wunderschönen eingänge der st. stephans-kirche 







die alte burg aus dem 1. jahrtausend wurde von kaiser karl IV erweitert und nach ihrer zerstörung im 30. jährigen krieg später zum schloss ausgebaut. heute befindet sich dort ein restaurant und hotel mit wunderbarem elbblick.




immer wieder gibt es in tangermünde schönes und skurriles zu entdecken! einen kleinen stadtrundgang könnt ihr HIER machen.


sogar noch älter als tangermünde ist die 15 kilometer nördlich gelegene stadt arneburg. sie gilt als eine der ältesten städte der altmark und wurde erstmals 984 als stadt erwähnt. die heute nicht mehr vorhandene burg wurde bereits ab 925 gebaut.



der fischerbrunnen nahe der romanischen stadtkirche st. georg. leider habe ich nicht herausbekommen, wer der/die künstlerIn war.



fischergasse zum burgberg


auf dem burgberg befindet sich seit 2015 eine aussichtsplattform hoch über der elbe


katze am abgrund


wie wir genoss sie die sonne!




von der aussichtsplattform kann man weit über die elbe blicken. leider waren diesmal keine scharen von zugvögeln in der nähe wie ich sie HIER im letzten jahr fotografiert habe.



schönen sonntag noch!

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