Sonntag, 21. Januar 2018

meine straße

von emmas "tell a story" las ich schon bei einigen anderen bloggerinnen. heute nehme ich auch einmal daran teil, denn ich möchte euch meine straße vorstellen.

sie liegt in einem kleinen dorf am rande des elms.  das dorf ist nicht besonders hübsch oder schnuckelig zu nennen - architektonisch ist es ziemlicher wildwuchs. häuser aus allen epochen haben sich im dorf versammelt. leider wurden viele fachwerkhäuser abgerissen oder verkleidet. genauso ist es an meiner straße.


wenn wir aus unserer ausfahrt (und der unserer nachbarn) herauskommen sehen wir am oberen ende die hauptstraße, die in den elm führt.  an wochenenden ist dort ziemlich viel verkehr, denn alle braunschweiger wollen bei schönem wetter im größten buchenwald norddeutschlands spazierengehen und in einem der ausflugslokale schnitzel oder sahnetorten zu sich nehmen. erfreulicherweise hören und sehen wir nichts vom verkehr, denn wir wohnen in einer senke an einem kleinen bach.





wir biegen aber nach rechts ab und kommen am wasserwerk vorbei, das zwischen unserer straße und der hauptstraße liegt.


daneben kommt gleich die feuerwehr, die jeden freitag hier ihre übungen veranstaltet. nett ist es immer, die jungs und mädels der jugendfeuerwehr zu beobachten, die fleißig üben und eifrig schläuche schleppen. zwei- oder dreimal im jahr finden hier auch kleinere veranstaltungen mit bratwurstbude und getränkeausschank statt.




neben der feuerwehr liegt der kindergarten mit einem großen gartengrundstück. bei gutem wetter sind die kleinen immer draußen am gange und ich höre bei uns im garten gern ihr rufe und ihr lachen.




auf der anderen straßenseite fließt der bach, der im elm entspringt und auch an unserem haus vorbeiführt. rechts ist ein großes parkähnliches grundstück, das früher einmal zu einer mühle gehörte. leider wurden in den letzten jahren dort ziemlich viele alte bäume gefällt :(!



unter dem kalksteingewölbe dieses hauses entspringt eine kleine quelle, die den namen des mönches trägt, der hier einmal menschen getauft haben soll.
unser kleiner bach biegt hier rechts ab. er ist hier einer der diversen mühlengräben. in unserem dorf gab es nämlich früher mehrere mühlen, von der jetzt nur noch zwei erhalten sind.  



jetzt sind wir schon oben am ende meiner straße angelangt, drehen uns um und schauen den kleinen berg wieder hinunter.



unsere straße wird seit einigen jahren nicht mehr geräumt und gestreut, was manchmal schon die feuerwehr vor probleme stellte. aber es gibt ja auch nicht mehr so viel schnee wie früher...



wenn es jetzt wärmer wäre, könnten wir hier - gegenüber der feuerwehr - eine kleine pause einlegen.



unten in der kurve biegen wir wieder den weg zu unserem grundstück ab,  gehen über die kleine brücke...



und kommen an unserem wehr mit dem kleinen wasserfall vorbei.


der bach fließt zwischen unserem grundstück und dem unserer nachbarn vorbei. es gibt noch einen mühlgraben zu einer ehemaligen sehr großen mühle, die leider in den 1990 jahren abgerissen wurde. heute stehen dort zwei neue häuser.



jetzt sind wir wieder bei uns angelangt und betrachten die letzte rose des sommers.

das beste an unserer straße ist aber die nette nachbarschaft, mit der wir gerne mal zusammen frühstücken oder auch mal grillen oder uns auf einen plausch an der brücke treffen.   hier findet ihr auch noch ein paar bilder aus meinem dorf.


verlinkt bei "frühstück bei emma" - meine straße
und bei lottas "winterlandschaft"


Kommentare:

monique carnat hat gesagt…

liebe Mano, schön mit dir deine mit schnee "gezuckerte" strasse zu sehen, ein gemütlicher ort in der die natur noch sprechen darf * schade nur dass die eine oder andere mühle nicht erhalten wurde aber da du davon sprichst weiss man dass sie früher da waren :) die dunkle rose ist eine feine begrüssung in deinem zuhause !
schöner sonn*tag

Astrid Ka hat gesagt…

Welch Kontrast zu meinem städtischen Gewühle! Einen Bach hätte ich auch gerne in der Nähe, am liebsten gar eine Mühle ( wusstest du noch gar nicht 😀, doch wirklich ). Aber es ist halt alles anders gekommen, und jetzt ist es gut so. Das wichtigste Gäste sind ja die netten Menschen um einen.
Einen schönen Sonntag!
Wir werden an dich denken!
Astrid

froebelsternchen Susi hat gesagt…

Das war ja ein netter Spaziergang in Deiner Strasse. Schön habt Ihr es - recht beschaulich und sehr freundlich wirkt das alles und das BESTE, wenn man sich mit den diversen Nachbarn auch noch gut verträgt! Wir haben hier auch sehr angenehme Nachbarschaft und sind freundschafltich mit ihnen verbunden - das macht das Leben ein schönes Stück lebenswerter!
Schönen Sonntag liebe Mano, danke für's Zeigen Deiner STRASSE!

Nicole/Frau Frieda hat gesagt…

Oh, wie gerne bin ich mit Dir durch Deine Straße geschlendert, liebe Mano. Angesicht des hübschen Baches, der sich durch Euren Garten schlängelt, ist mir bewusst geworden, wie sehr mir doch Wasser im Garten fehlt. Und die Quelle entspringt wirklich unter diesem Haus? Du meine Güte. Da würde mich glattweg interessieren, wann das Haus erbaut worden ist. Das nenne ich fließend Wasser.
Hab' einen wunderschönen Sonntag, meine Liebe! Herzlichst, Nicole

Himmel Blau hat gesagt…

Was für eine wunderschöne letzte Rose...und „ein bisschen Weiß“ steht ihr gut...;-). Kinderlachen mag ich auch sehr. In den vergangenen Jahren konnte ich viel Kinderlachen aus Nachbars Gärten vernehmen, leider sind die meisten jetzt in dem Alter, wo man mit „Knöpfen“ in den Ohren herumzieht...und da scheint es nicht mehr viel zu lachen zu geben...;-). Dir einen schönen Sonntag. LG Lotta.

beate grigutsch hat gesagt…

wirkt wirklich sehr ruhig! aber das beste scheinen mir die netten nachbarn - ist ja nicht selbstverständlich...
:-)
um den bach beneide ich dich ein bisschen!
xxxxx

lisa kötter hat gesagt…

Da sagst Du was. Nette Nachbarn trösten einen über so manche Bau- und Pflastersünden hinweg, nicht wahr!

Ihr habt es schön entspannt im Dorf. Und dank Senke auch schön ruhig. Bachmurmeln ist kein Krach.
Geräusche, oder eben ihr Fehlen sind für mich an einem Ort sehr wichtig und definieren ihn für mich in hohem Maße. Seit wir im Hause wieder kleine Kinder haben, gehören ihre Stimmen, ihr Lachen und auch ihr Weinen und Zornesschreien zu meinem Heim und heimelig-Sein dazu.( Wände und Decken lassen so einiges durch) .
Während ich auf Motoren, Hupen, Betrunkene, Laubpuster und ähnliche Ohrstresser gut verzichten könnte.

Hab einen wunderbaren Restsonntag, liebe Mano, und einen behenden Start in die neue Woche!

Lieben Lisagruß!

Emma hat gesagt…

Oh finde ich das schön ... mit den Bächlein, den netten Nachbar und überhaupt klingt das sehr sehr schön. Danke fürs Zeigen und fürs Erzählen.. liebst .. emma

Suza hat gesagt…

Liebe Mano,um den kleinen Wasserlauf beneide ich dich etwas. Und eine herrliche Rose! Überhaupt hast du viel Natur in deiner Nachbarschaft.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Susa

Petra von Geschenke, Schwiegermutter und so hat gesagt…

So eine hübsche idyllische Strasse! Wasser wertet, so finde ich, jede Landschaft auf. Jetzt bin ich gespannt, wo Dein Lieblingsort ist...am Bach? Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Petra

Holunder hat gesagt…

Das hört sich wirklich nach einem wunderschönen dörflichen Idyll an. Nur wundere ich mich, dass im Winter - schon wegen der Feuerwehr - nicht geräumt wird. Selbst in unserem minikleinen Sträßchen wird das gemacht.
Den Bach und die alten Mühlen hätte ich auch gern nicht der Nachbarschaft.
Liebe Grüße
Andrea

Pia hat gesagt…

Wie schön mit dir um die Häuser zu ziehen.
Fachwerkhäuser sucht man bei uns vergebens. So nah am grössten Buchenwald zu leben hat schon etwas. Ja gute Nachbarn sind Gold wert.
L G Pia

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Ach wie schön, auf deiner Straße zu wandeln und am Bächlein entlang, über Brücklein steigen und Winterrosen zu sehen. Letzteres passierte mir vorgestern beim unvorhergesehenen Stop in Geithain auch. Das mobilisiert sofort Freude ;-) Lieben Gruß Ghislana

Birgitt hat gesagt…

...das ist so schön, liebe Mono,
um den Bach am Grundstück beneide ich dich ein bisschen...dieses Rauschen hätte ich auch gerne...auf unserer Straße war auch mal ein Bach, der wurde aber kanalisiert, nur ein altes Foto und die Erzählungen vom Schwiegervater erinnern daran...gute Nachbarschaft ist toll,

liebe Grüße Birgitt

verfuchstundzugenäht hat gesagt…

Ich glaube die meisten Dörfer sind nicht "hübsch". Etwas das dauernd wächst und sich verändert ist meist nicht richtig harmonisch. Unsere Augen (Gehirn) was weiß ich - schätzen Chaos nicht so sehr. Aber Döfer sind eben mal ein ziemlicher Stilwirrwarr. So richtig unwohl fühle ich mich in Ggenden wo neue Reihenhäuser oder so entstehen. Kennst du das? Alle sind gleich hübsch, alles ist anfangs noch geordnet... aber das ist total komisch. Ich fühl mich dort nciht wohl, selbst wenn mir der Stil gefällt. Leben ist nicht geordnet.

swig hat gesagt…

Immerhin noch zwei Mühlen… ich hoffe, der Mönch hat nicht winters getauft, es sieht recht kühl aus ;-)
Liebe Grüße und danke fürs Mitnehmen!

Rumpelkammer hat gesagt…

schön ist es in deiner Straße
und die Hauptsache ist dass man sich wohl fühlt..
nette Nachbarn gehören unbedingt dazu

liebe Grüße
Rosi

Sabine Heimelig hat gesagt…

guten morgen mano, gegen meine straße ist deine doch recht hübsch ;). aber hübsch muß auch gar nicht wirklich. auf das gefühl kommt es an, wenn man auf seiner straße angekommen ist. mir hüpft es immer ein bisserl, wenn ich von der einkaufsstrasse in meine straße abbiege und aufs terrassenhaus blicke. dann suche ich unweigerlich nach meinem balkon und freue mich. ein wenig neugierig war ich immer schon, wie du wohl wohnst. die gartenbilder haben mich neugierig gemacht. das sieht immer so wunderbar idyllisch aus :). ganz liebe grüße, sabine

sabine hat gesagt…

Liebe Mano,
ein Wasser, egal wie groß oder klein, in der Nähe zu haben, ist was Feines. Du wohnst sehr ruhig und idyllisch, das gefällt mir.
Liebe Grüße
Sabine

papiertaenzerin.com hat gesagt…

Liebe Mano, das ist eine schöne Idee, die eigene Strasse vorzustellen. So eine kleine Brücke zum Plauschen hätte ich auch gern in vor der Tür;-) Mein Sohn ist auch bei der freiwilligen Feuerwehr und das mitten in Berlin! Wie bist du eigentlich genau an diesem Ort gelandet? Ein Thema, das ich total spannend finde: wie finden Menschen "ihren" Ort oder der Ort sie? Liebe Grüsse an dich & die Winterrose, Ina.

Andrea Karminrot hat gesagt…

Es geht doch nichts über eine nette Nachbarschaft.
Eine schöne Geschichte, um deine Straße.
Liebe Grüße
Andrea

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