Montag, 24. September 2018

kunstschachtel nr 27/2018, waldmandala / papierliebe am montag





kunstschachtel nr 27/2018, waldmandala
15 x 14 cm
materialien: blechdose, mano-eco prints, altes ölkännchen, pappscheibe, gipsteil

auf dem ölkännchen steht spiralförmig das sicher allen bekannte zitat:
"erst wenn
der letzte baum gerodet,
der letzte fisch gefangen,
der letzte fluss vergiftet,
werdet ihr merken,
dass man geld nicht essen kann."

der text wurde meist als "weissagung der cree" dargestellt und wurde in den 1980-jahren als teil der umweltbewegung weit verbreitet. er wurde aber wohl aus verschiedenen indianischen texten zusammengesetzt. er hat nichts, aber auch gar nichts, von seiner aktualität verloren!! das zeigt nicht nur der kampf gegen die abholzung des hambacher forsts!

das ölkännchen steht hier als symbol für fürsorge, schutz und bewahrung der natur, das mandala hier als sinnbild der erde und des kreislaufs der jahreszeiten. 



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papierliebe am montag
thema im august: draht






mein beitrag zu susannes "drahtliebe" am montag: ein kleines pop-up zum thema bienen - passt auch gut zum umwelt-thema der schachtel! das herausspringen der biene ist noch nicht so gelungen, die drahtspirale aus einem kugelschreiber ist zu fest und zu lang, da muss ich mir noch etwas anderes ausdenken.

verlinkt in der drahtsammlung der "papierliebe am montag"


Kommentare:

Die.Zitronenfalterin hat gesagt…

Egal ob der Spruch indianisch ist oder nicht, er ist leider nur zu wahr. Deine wunderschöne Kunstschachtel stimmt mich ein wenig traurig und vor allem sehr wütend...
Die Bienenschachtel ist toll, schon ein bisschen aggressiv (eher wespig...)
Liebe Grüße
Andrea

Astridka hat gesagt…

Ich hab so Pop-Up_Schächtelchen immer mit den Schülern gemacht, mir ist aber nicht mehr präsent, wie wir das ohne Feder gelöst haben. Vielleicht finde ich irgendwo noch ne Anleitung...
Ja, die Indinanerweisheit. die wird mir zu inflationär genutzt, ohne dass man sie sich zum Leitsatz des eigenen Handelns macht. Deine Idee, sie mit dem symbolischen Gehalt des Ölkännchens zu verknüpfen, gefällt mir aber sehr.
GLG
Astrid

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Berührend deine neue Schachtel. Und wie gut die melancholisch-traurig wirkenden Blätter-Ecoprints da als Hintergrund passen... Deine Gabe Dinge zusammenzuführen und ihnen im Zusammenhang einen neuen Sinn zu verleihen ist großartig... Lieben Gruß Ghislan

froebelsternchen hat gesagt…

Beides sind geniala Kunstwerke! Du bist so begnadet mit Deinen Ideen!

Gute Besserung für den lädierten Daumen liebe Mano!

Schöne neue Woche

Susi

Claudia hat gesagt…

Liebe Mano,
die Kunstschachtel ist wieder sehr gelungen! Dieser Spruch ist schon so alt, und er gilt damals wie heute!
Auch die Springende Biene in der Schachtel gefällt mir sehr! Ich bin immer wieder begeistert von Deinen wunderbaren Ideen! Die gemzeichnete Biene auf der Schachtel sieht auch wunderbar aus!
Ich wünsche Dir einen zauberhaften Tag!
♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

monique carnat hat gesagt…

liebe Mano ! wald mandala prima um zu reagieren gegen die absurditäten gegen die wichtige natur und finde das ölkännchen fein dazu * hat man doch immer gerne benütz früher auch jetzt noch * natur ist notwendig um zu leben * gold und strassen kann man nicht essen * ein sehr schöne kunstschachtel und das pop-up mit dicken brumer auch genial !
liebe grüsse

papiertänzerin hat gesagt…

Liebe Mano, danke für deine Schachtelmahnung, die so still & kraftvoll ist. Das Ölkännchen als Symbol der Fürsorge berührt mich in seiner Widersprüchlickeit sehr. Und auch das Geschehen im Hambacher Wald. Ganz wichtig gerade in diesen Zeiten die Kunst, weil sie nicht viele Worte braucht und der eigenen Ohnmacht etwas entgegen stellt. Nachdenkliche Grüße aus Berlin, Ina.

zucker ruebchen hat gesagt…

Deine Schachteln mag ich sehr. Beim Thema "Popart" hätte ich letztes Jahr eine Schachtel mit Popeffekt. Dafür hätte ich so eine aus zwei Papierstreifen gefaltete Papierfeder. Ich weiß aber gerade nicht wie man die nennt.
Liebe Grüße
Jennifer

Nicole/Frau Frieda hat gesagt…

Schon bei Insta fand ich Deine Idee richtig cool, liebe Mano. Und wenn ich hier bei Dir auf dem Blog noch Deine Erklärung lese, wird meine Begeisterung noch größer. Deine kleine Pop-Up-Schachtel finde ich genial. Ganz liebe Grüße in den Abend, Nicole

evaimgarten hat gesagt…

Deine Kunstschachtel, Mano, hachz. Ist die toll, berührend und schön. Die PopupSchachtel quietsch kicher. Zuckerrübchen meint wahrscheinlich ein Hexentreppechen, meine Tochter hat damit gestern abend ne PopupStreichholzschachtel mit einem Irgendwastier gefüllt, wir haben sehr gelacht. Das Hexentreppechen kan ganz langsam rausgekrochen. Abendwinkegrüße. Eva

frau nahtlust hat gesagt…

Also die Hambacher Waldbesetzer und wir alle können sämtliche Unterstützung gebrauchen, insofern ist deine Kunstschachtel jetzt genau richtig, liebe Mano! Man kann nur hoffen, dass bei so viel Widerstand auch einer endlich mal zuhört und was ändert... Danke für die Verlinkung der flotten und drahtigen Biene - eine entzückende Idee, und ich sehe sie mir schon entgegenfliegen oder springen, wenn ich das Schächtelchen öffnen würde! Entzückend! Ach ja, der Monat ist schon bald um, mit dieser Woche, aber Draht kann ja gerne weiter mit enthalten sein bei der Papierliebe. Ich grüße dich aus Sevilla. Susanne

beate grigutsch hat gesagt…

einen grossartigen *springteufel* haste dir da ausgedacht!
:-DDD
xxxx

miriskum dot de hat gesagt…

Liebe Mano - ich bin total verliebt - sowohl in Deine Kunstschachtel mit dem Waldmandala (ich habe erst gar nicht erkannt, dass es eine Ölkanne ist) und Dein drahtiger Papierliebebeitrag! Beides so wunderbar gelungen! Liebe Grüße, Sabine

Andrea hat gesagt…

Sehr schön sind beide geworden, liebe Mano! Kunstschachtel und Bienenschachtel... Und beide (leider) sehr aktuell...
Schön, dass solche Themen in deinen Werken auftauchen!
Liebe Grüße Andrea

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