andrea, die zitronenfalterin, hat als monatsthema für april "bleib daheim" ausgewählt. ich gehöre zu den glücklichen, die einen garten haben und für die das zu-haus-bleiben in c-zeiten nicht so schlimm ist wie für menschen, die in einer kleinen wohnung, womöglich noch ohne balkon, leben müssen.
ich bin sehr dankbar, dass ich täglich im garten sein kann und dabei immer wieder neues entdecke, das aus dem boden sprießt. meine wilden primeln sind meine größte freude, haben sie sich doch alle aus einer einzigen pflanze entwickelt und sich im ganzen garten ausgebreitet.
hier wachsen buschwindröschen und vergissmeinnicht zwischen gelber nessel und bärlauch vor der buchenhecke. an dieser stelle im garten brauche ich schon seit jahren nicht einzugreifen, alles wächst und gedeiht von ganz allein. sogar der giersch hat hier keine chance mehr, dafür insekten umso mehr, denn wenn die blüten der taubnessel und des bärlauchs erscheinen ist dort ein ziemliches gewusel.
osterglocken sind immer ein schöner farbtupfer im garten. allerdings hat der eine schneetag sie ziemlich lädiert und ein großer teil blieb am boden liegen. dafür dürfen jetzt einige eine vase schmücken!
das silberblatt wächst auch an allen möglichen stellen - es breitet sich durch seine samen selbst aus.
muscari am rosenbogen, eine erste schlüsselblume lugt auch hervor
der beinwell hat doch tatsächlich frost abbekommen! aber das wird ihm nicht viel ausmachen, denn er ist eine absolut widerstandsfähige pflanze und bei den wildbienen sehr beliebt.
die gelben windröschen wachsen gern unter den sträuchern
unter der kleinen eiche haben sich ganz viele traubenhyazinthen ausgebreitet
der bärlauch mag die sträucher auch. leider steht er aber unter der felsenbirne, wo die vogelhäuschen hängen. er wird da prima gedüngt, aber pflücken mag ich ihn dort nicht mehr.
zum schluss noch hornveilchen in meinen lieblingsfarben - sie warten noch darauf in die töpfe vor der haustür gepflanzt zu werden.
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