die erste hälfte des märz ist schon vorüber. ich habe nicht viel gebloggt und noch weniger bei euch kommentiert, denn nach drei jahren hatte unsere familie nun auch das coronavirus erwischt. die verläufe waren nicht angenehm, aber erträglich mit viel müdigkeit, schlappheit und dicken erkältungssymptome. jetzt sind wir hoffentlich umso besser vor weiteren infektionen geschützt.
anfang des monats machte ich einen spaziergang im naturschutzgebiet riddagshausen bei braunschweig
hier kuscheln sich buche und eiche zusammen. ob sie wohl zur gleichen zeit dort angewachsen sind?
sie stehen dort in einem alten hutewald mit vielen eichen. dort wurden viele jahrhunderte lang schweine, rinder oder auch pferde hineingetrieben. sie fanden dort futter und hielten den wald licht und frei von unterbewuchs.
das moorige gebiet rund im das kloster riddagshausen wurde im mittelalter von den zisterziensermönchen urbar gemacht, viele fischteiche entstanden dort. heute finden sich auch wieder viele feuchtwiesen und man kann dort eine reichhaltige vogelwelt beobachten.
kleine alltagsfreuden: winterlinge, schneeglöckchen und die ersten märzenbecher im schlosspark in destedt
auch im eckertal am rand des nordharzes war der wald schon voll mit märzenbechern und der erste bärlauch ließ sich sehen.
am morgen des 9. märz überraschte uns dicker schnee, der über nacht gefallen war. meine pflanzen haben den überfall überraschend gut überstanden und abends war der ganze spuk bereits vorüber.
zwei tage später dann noch einmal:
der garten sah wie verzaubert aus, aber diese pracht hätte ich doch lieber im dezember gehabt und nicht mehr mitte märz!
die vögel bekamen natürlich eine doppelte ration futter!
schon mittags begann es wieder zu tauen und bei herrlichem sonnenschein wurde die stimmung auch wieder besser!
bild von ghislana, vase aus den 1950er jahren
ich wünsche euch noch eine schöne woche. wir sehen uns am sonntag bei kristinas monatsspaziergang hier wieder!
verlinkungen:
mein freund der baum bei astrid
naturdonnerstag bei elke