in der nähe von wolfenbüttel liegt der ösel, eine kleine erhebung, die als landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. durch anhaltende schafhaltung entstand hier ein magerrasengebiet mit wenig baumbestand. schöne ausblicke hat man auf die braunschweiger region und zum harz hin.
ausblick zur asse mit wiesenflockenblumen
die ackerkratzdisteln sind sehr beliebt
echtes labkraut - wird auch liebfrauenbettstroh genannt, weil es früher (wie auch andere heilpflanzen) wegen des duftes oft im wochenbett verwendung fand. es wurde früher auch zur käseherstellung benutzt. im englischen chester findet es heute noch verwendung und färbt den käse so schön gelb. außerdem ist es ein gutes färbemittel. (quelle) ich werde demnächst mal versuchen, stoff oder auch papier damit zu färben.
"Synonyme Namen der Hauhechel sind u.a. Stachelkraut oder Weiberkrieg.
Das lässt darauf schließen, dass die Pflanze nicht unbedingt angenehm
ist. Der Name Weiberkrieg z.B. wurde im Mittelalter geprägt und
bedeutete, dass die Frauen sich beim Entfernen der Pflanze schwer zu
schaffen machen mussten. Auch ihr heutiger Name Hau-hechel deutet
darauf hin, dass die Bauernhaue - ein altes Werkzeug - verwendet wurde,
um die Pflanze aus dem Boden zu entfernen, bevor gepflügt wurde" (quelle)
schachbrettfalter gab es dort viele
... und wunderschöne blicke auf landschaft und wolkenformationen
fruchtstand des wiesenbocksbarts
weiße lichtnelke
wir waren bestimmt nicht das letzte mal auf dem ösel!
verlinkt mit ghislanas naturdonnerstag


