Freitag, 18. August 2017

freitagsallerlei 28/2017




ein wunderschöner strauß aus dem garten, den mir eine freundin mitgebracht hat, steht in einer vase aus den 70er Jahren (oder 60er?), die perfekt zu lisas bild passt.


kleines frühstück mit freunden bevor wir zu einer wanderung zur teufelsmauer am harzrand aufgebrochen sind.


hier habe ich ja gerade schon einmal ausführlich mit vielen fotos darüber berichtet. deshalb heute nur eine kleine collage. es war herrliches wetter und eine schulklasse ließ es sich nicht nehmen, sich in der bode, die am rand der teufelsmauer entlang fließt, abzukühlen.


  
eli vom atelier zum see wies mich kürzlich in einem blogbeitrag auf diverse nolde-ausstellungen im norden anlässlich seines 150. geburtstages hin.  so konnte ich dann am letzten ausstellungstag noch in der wolfsburger städtischen galerie eine kleine, aber sehr feine ausstellung von noldes japanbildern anschauen.






fotografieren durfte ich, aber ob ich die fotos hier abbilden darf?  falls nicht, liebe städtische galerie, sagt mir bescheid, dann werde ich sie löschen. das wäre aber schade, denn sie sind so zauberhaft schön, dass ich sie gerne auch anderen zeigen möchte (wenn auch leider mit fenstern als zugabe...).
 



in einer anderen ausstellung in der städtischen galerie von meisterschülern der hochschule für bildenden künste braunschweig hingen diese transparenten folien von christina stolz. ich musste sofort daran denken, wie toll sie als sonnendruck aussehen würden ;-)!!


  
ein spaziergang im destedter schlosspark. schon oft gezeigt, weil ich  immer wieder so gerne dort bin.


schöne grüntöne zeigen sich beim gingko und beim  pfaffenhütchen




am hibiskus hatte sich ein kaisermantel niedergelassen. es ist wohl ein recht seltener  Argynnis paphia f. valesina, der eigentlich eher in südlichen gefilden beheimatet ist.  aber wie  bekannt ist, wandern "dank" der klimaveränderung immer mehr insekten u.a. tiere aus südeuropa bei uns ein. 




ein kleines mandala aus buchenblättern und holunderfrüchten konnte ich trotz wind noch legen.





so schöne post!! vielen dank für pariser tauben und baskische kormorane! 
 


auch ein neuer sommerpost-druck kam angeflogen - diesmal von stephanie. sie hatte auch ziemliches pech mit dem wetter, aber ihr zarter druck lässt  doch auf sommer schließen - badeanzug, eistüte, sandalen und viele kleine sonnen hat sie abgebildet.




kürzlich (als mal zwei tage sommer war!) hatte ich mein "sonnenstudio" eröffnet und allererste versuche gemacht, die leider ziemlich in die hose gegangen waren und mich sehr frustriert hatten. aber dank ulrikes und angelikas hilfe habe ich inzwischen gute ergebnisse erzielt. die zeige ich aber erst später, wenn meine post verschickt ist.  jetzt brauche ich allerdings noch viel sonne, damit ich auch noch alle exemplare  drucken kann. der wetterbericht fürs wochenende sieht ja mal wieder nicht danach aus... 

 


morgens um sechs ein blick über unsere hecke. die nachtkerzenblüten sind geschlossen und leider auch alle fast schon verblüht.



ich hoffe, die nachtfalter können sich auch an anderem laben!

 
ich wünsche euch trotz des angesagten regens ein schönes wochenende. vielleicht entdeckt ihr ja auch eine tolle ausstellung oder malt viele bunte bilder gegen den grauen himmel.

ich mache eine kleine blogpause !  

mein garten braucht mich ganz dringend! unzählige frauenmantelpflanzen müssen geschnitten werden und die allüberall wuchernde winde in ihre schranken verwiesen werden! ja, und dann ist da noch der sonnendruck...


bis bald, habt auch eine gute zeit!


verlinkt bei "holunderblütchen" und dem "fachwerkhaus im grünen"


Mittwoch, 16. August 2017

eye poetry #08, jandl / sonniges vom mustermittwoch


andrea holunder hat wieder zur eye poetry eingeladen. diesmal mit einem sehr schönen text von ernst jandl (siehe weiter unten!).


ich wollte von anfang an ein buch machen, in dem buchstaben, worte, sätze und texte neu eingefügt werden. hier die neue innenseite von...


... homers ilias



natürlich wollte ich auch den umschlag neu gestalten. da in jandls gedicht ja die "gute putzfrau" eine rolle spielt, habe mich mir handelsübliche putztücher besorgt.



davon hab ich eins schwarz eingefärbt und das buch damit eingebunden. das darunterliegende zeitungspapier fand später auch noch verwendung.




aus der kunstzeitung habe ich viele buchstaben, worte und sätze ausgeschnitten und diese auf lange pappstreifen geklebt und für den buchumschlag verwendet.



einige seiten habe ich innen auch gestaltet


und natürlich den text von jandl eingefügt



mal sehen, wie es mit diesem buch weitergeht. es wäre gut geeignet für gesammelte zitate und poetisches. 

verlinkt in holunders eye-poetry-versammlung



mustermittwoch 
thema im juli/august: sonniges





diese schönen holzschnitte von sonnen und sonnenblumen  fand ich in dem goethe-gedichtband "eins und alles" vom verlag neues leben berlin, 1967. sie sind von horst bartsch. ich habe sie ein wenig bearbeitet und als inspiration für eine tuschezeichnung genommen.




kleine sonnige blüte in schwarz-weiß




... gelb einfärbt und vermustert für michaelas mustermittwoch! schaut mal hier vorbei, da gibt es unzählige sonnige vermusterungen!

Montag, 14. August 2017

kunstschachtel nr 28/2017, erinnerung / papierliebe am montag





kunstschachtel nr 28/2017, erinnerung
8 x 12 cm
materialien: kleine vintage-schublade, altes glasfläschchen, tonmurmel, teil eines silberkränzchens, schriftzug aus einem brief, porzellankopf, spitze, manomalerei




papierliebe am montag
thema im juli/august: minibücher



beim aufräumen fand ich kürzlich diese hübsche alte, französische pastillendose, die mir svea einmal geschenkt hatte.


die farben stifteten mich dazu an, ein bisschen mit tusche herumzuspielen. aus einer seite schnitt ich zwölf unregelmäßig kreise und verband sie mit einem schwarzen pappstreifen. so entstand mein erstes rundes minibuch.


auf der suche nach einem kleinen text stieß ich zufällig auf ein zitat der dichterin nelly sachs, das mir passend zu den gewählten tuschefarben erschien.




schwarz für die dunkelheit, rot für das feuer und weiß für die hoffnung.



nelly sachs (1891 - 1970), literatur-nobelpreisträgerin  war eine deutsche dichterin, die den nazis knapp entkam und 1940 in stockholm  asyl fand. sie hatte ein sehr schweres, bewegtes leben, geprägt von verfolgung und krankheit. leider konnte ich nicht herausbekommen, aus welchem ihrer werke das zitat ist, bin aber dabei auf diesen artikel aus der "ZEIT" gestoßen, der mich sehr berührt hat.  eine kurz- und eine ausführliche biographie findet ihr hier. ich bin sicher, astrid hat sie schon auf ihrer liste für ihre "great-women"-reihe! astrid hat sie bereits portraitiert, nämlich hier!!!

mein minibuch verlinke ich in frau nahtlusts papierliebe-versammlung!

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