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Montag, 29. Februar 2016

kunstschachtel nr 8/2016, zen fisch 2 / papierliebe




kunstschachtel nr 8/2016, zen fisch 2
22 x 13,5 cm
materialien: zigarrenkiste, manomalerei, fischcollage auf büttenpapier, kugelflint/mön, siegellack, holzteil eines alten schranks

alle bisherigen kunstschachteln von 2016 findet ihr auf bei pinterest. wenn ihr interesse an dieser oder einer anderen schachtel habt, schreib mir eine mail,  dann schicke ich euch nähere informationen.



 für die papierliebe am montag 

habe ich heute eine kleine kunstausstellung meiner "werke" organisiert ;)!. natürlich nur "en miniature", denn am 29. februar ist immer sind immer noch miniaturen das thema bei frau nahtlust.






ich habe dazu alte diarahmen mit ausschnitten von älteren acrylmalereien von mir bestückt. sie sind noch nicht fest geklebt,  denn vielleicht  gestalte ich noch etwas anderes damit.  jetzt verlinke ich die kleine ausstellung aber erstmal hier (klick!).


Sonntag, 28. Februar 2016

gustavs agenda 20. - 27. februar / villa w. wanckel





gustavs agenda*, 20. bis 23. februar 
gustav war wieder die ganze woche im speditionskontor beschäftigt. am 20. hat er verschiedene apparate angeschlossen und in der wohnung von direktor hertel die nachtschaltung geprüft. am samstag, den 21. hat er in der kohlenabteilung einen apparat an eine neue leitung gelegt. nachmittags war er in magdeburg material holen und er war dort beim arzt.  leider weiß ich nicht warum!
am sonntag hat er sich wieder mit seiner briefmarkensammlung beschäftigt ;)! bisher hat er sie übrigens noch keinem mädchen gezeigt!! aber was nicht ist, kann ja noch werden! am 23. war er noch einmal in magdeburg , hat material geholt und ist nochmal zum arzt gewesen.





am dienstag, den 24. hat gustav wieder in der wohnung von direktor hertel gearbeitet und hat "schildchen angenagelt". abends hab ich ihn mal in die   astoria-lichtspiele in schönebeck geschickt ;). vielleicht hat er sich ja das "cabinett des doktor caligari" angesehen! am mittwoch hatte er wieder schule und musste sich erneut mit maßen und gewichten beschäftigen ;)! anschließend war er wieder beim arzt. am 26. hat er nach der arbeit noch einen spaziergang an der elbe gemacht und viele gänse am himmel beobachtet ;). anscheinend ging es ihm wieder besser!
am freitag, den 27. hat er alte kabelleitungen in der kohlenstrecke abgenommen und war das erstemal in der metallindustrie tätig.


vorletzte woche hat gustav ja auch in der villa von wolfgang wanckel gearbeitet. über die familie wanckel, der das speditons- und schiffahrtskontor gehörte, hab ich ja hier schon ein bisschen geschrieben. 
wolfgang wanckel, der 1917 mit seinem bruder eberhard das kontor übernahm, war aber nicht nur reeder, sondern auch heimatforscher und museologe und hat in zusammenarbeit mit dem museum für vorgeschichte ausgrabungen geleitet. nähere informationen dazu findet man in einer veröffentlichung des industriemuseums schönebeck/elbe. 
wolfgang wankel wohnte mit seiner familie bis zu seinem lebensende in der villa carlshall in schönebeckich hab euch ein paar fotos mitgebracht, die ich kürzlich gemacht habe und die die villa im heutigen zustand zeigt:







es ist möglich, dass diese villa gemeint war und dass gustav auch schon 1920 hier kabel verlegte und telefone anschloss. leider konnte ich keine genauen jahreszahlen finden, die nachweisen, dass wolfgang wanckel schon 1920 in der villa carlshall lebte. hier (klick!) könnt ihr auch ein foto der villa in ganzer pracht um die jahrhundertwende sehen.
innenaufnahmen im zustand von ca 2011 finden sich hier (klick!) - leider ist der zustand innen noch schlimmer als außen. 2008 hat wohl ein brand das eigentlich wunderschöne gebäude fast ganz in schutt und asche gelegt. seitdem verfällt es weiterhin.

einzig erfreulich daran sind die vielen winterlinge, die bei meinem besuch dort üppig blühten. im april beendet das industriemuseum in schönebeck seine winterpause. ich werde es sicher besuchen und finde vielleicht dort noch aufnahmen vom früheren zustand der villa.

alle bisherigen gustav-beiträge: hier (klick!)
alle bisherigen collagen meines daily project : hier (klick!)


* mein "daily project" 2016 heißt "gustavs agenda". es werden 366 kleine collagen in einem kalender von 1920 sein, der Gustav Eins, einem telefonarbeiter gehörte. gustav wohnte in magdeburg schönebeck an der elbe und arbeitete für verschiedene firmen, bei denen er telefonkabel verlegte und telefone anschloss. ich werde im lauf der zeit einiges über ihn berichten!

 verlinkt mit sigruns "lost places" im februar 

Freitag, 26. Februar 2016

freitagsallerlei 8/2016




fresien sind die blumen meiner jugendzeit. lange waren sie in vergessenheit geraten, weil sie den anschein von spießigkeit hatten (warum auch immer!). inzwischen mag ich sie wieder sehr gern und ich liebe ihren duft, der zart und nicht so aufdringlich ist wie der von hyazinthen. zusammen mit einem zweig wachsblumen kamen sie am montag hier in die vase. inzwischen sind sie schon ganz aufgeblüht. ich schicke sie heute zu holunderblütchens schönen blumentag.



letzten sonntag war scheußliches wetter, da brauchte ich dringend eine aufmunterung und hab ein paar profiteroles gebacken. man muss wirklich keine angst vor  brandteig haben, der ist ratzfatz gemacht, schnell gebacken und man kann ihn süß oder salzig füllen. rezepte gibt es viele im netz, auch als video. ich mag ihn am liebsten mit einer vanillecreme oder salzig mit lachs- oder einem kräuterfrischkäse gefüllt.


ein wirklicher glücksmoment der woche war diese wunderbare post von ghislana. ein langer, handgeschriebener text, wunderschönes selbstgeschöpftes papier, ein alter druck und echte riesaer zündhölzer! ganz besonders ist auch der große hölzerne mühle-/damestein. mal sehen, wann er in einer schachtel landen wird.  herzlichen dank, liebe ghislana!!







im garten tummeln sich gerade viele vögel, einige konnte ich mal mit der kamera erwischen.


ganz viele schneeglöckchen breiten sich unter der buchenhecke aus. ich teile jedes jahr nach dem verblühen einige horste und buddele sie wieder an anderen stellen ein. manchmal tauchen sie aber auch plötzlich irgendwo im garten von ganz alleine wieder auf. wahrscheinlich tragen die wühlmäuse sie dann durch die gegend!



ein zartes mandala aus schneeglöckchen und einem winterling habe ich drinnen gelegt, denn gestern früh war der garten weiß von schnee und hagel.


die glöckchen kamen natürlich hinterher in die vase! 


es sieht zwar so aus, als wäre der himmel im februar immer blau gewesen, aber leider hatten wir auch viel regen und viele graue tage. aber mit bunten "accessoires" und schönen ausflügen hab ich meinen unliebsten monat des jahres gut überstanden!

das lag sicher auch daran, dass ich große lust am kreativsein hatte. muster, papierschätze, sketchbook und kunstschachteln gab es oft hier im blog zu sehen.


auch einige mandalas sind im februar entstanden. bald kann ich wieder aus dem vollen schöpfen und freue mich schon darauf,  im wald und in parks feenspuren zu hinterlassen! 
meine monatscollagen verlinke ich noch bei birgitts erfreulichkeiten!




eine regen- und hagelpause nutzten wir zu einem schönen spaziergang an dem kleinen flüsschen altenau mit einem wunderbaren himmel, der nun zu katjas "in heaven" wandert. im hintergrund ist der elm zu sehen.


ich wünsche euch ein wunderbares wochenende ohne jegliche störungen, aber mit viel freude an den ersten spuren des frühlings!


"gustavs agenda" werde ich euch jetzt übrigens immer sonntags zeigen! wenn ihr lust habt, schaut vorbei, diesmal zeige ich euch neben den neuen collagen die prächtige villa carlshall in schönebeck - heute leider ein verlassener ort.


Mittwoch, 24. Februar 2016

noch mehr fisch


heute habe ich wieder fisch aus dem alten aquarienbuch geangelt.

diese hier fand ich besonders schön. sie sind auf dunklem hochglanzpapier gedruckt und haben einen wunderbaren matten glanz. ich hab sie aus zwei seiten zusammenmontiert.



zu einer kleinen bordüre verarbeitet könnten sie gut ein badezimmer zieren!


 
 besonders angetan war ich auch von diesen meeresbewohnern


als bordüre vermustert wirken sie üppig orientalisch



diese wasserpflanzen - besonders auf dunklem hintergrund vermustert - mag ich auch besonders gern. sie tragen in sich selbst schon die schönsten mustereien und wirken so ein wenig wie die  zeichnungen von ernst haeckel.

hier (klick!) habe ich übrigens schon mal fische aus dem aquarienbuch vermustert, die mir heute immer noch gut gefallen. besonders die aus den riddagshäuser teichen ;)!



für meine letzte kunstschachtel "zen fisch" hatte ich wie bei den tags chinapapier und einen fisch zu einer kleinen collage - diesmal auf  büttenpapier verarbeitet.



bei einem blieb es dann nicht... die collagen sind nur 9 x 6 cm groß und wandern deshalb nochmal zu susannes "papierliebe am montag" mit dem thema "miniaturen".

und alle fische schwimmen heute zu frau müllerins mustermittwoch




Montag, 22. Februar 2016

kunstschachtel 7/2016, zen fisch / gustavs agenda / bilder pingpong





kunstschachtel nr 7/2016, zen fisch
18 x 30 cm
materialien: zigarrenkiste, manomalerei, siegellack, fisch aus aquarienbuch, papierschnipsel, handgeschöpftes papier, steine (camaret/bretagne und tintagel/cornwall)



gustavs agenda





gustavs agenda, 16. - 19. februar

gustav hat diese woche wieder im speditionskontor gearbeitet und hat in der villa von wolfgang wanckel einen verteiler in ordnung gebracht. von dieser villa gibt es noch einiges zu erzählen, ebenso von seinem besitzer. dazu mehr demnächst! am 18. hatte gustav wieder schule in magdeburg. diesmal musste er sich mit den komplizierten ausländischen (bayern, preußen, sachsen..!) maßen und gewichten beschäftigen. am tag darauf hat er den apparat in der alten inspektorbude fertiggemacht und zeichnungen angelegt.

alle bisherigen gustav-beiträge: hier (klick!)
alle bisherigen collagen meines daily project : hier (klick!)




bilder pingpong  /  papierliebe





das foto des alten verkaufsgeschäftes von emil tröger in freiberg/sachsen, das ghislana für das bilder-pingpong vorgegeben hat, habe ich dazu benutzt, ein kleines leporello zu gestalten. das papier, das ich dazu benutzt habe, stammt von einer alten papier-einkaufstüte aus der ehemaligen ddr. es ist ein miniatur-album für alte sammelbilder geworden, die man früher beim einkaufen bekam (wohl ähnlich der heutigen fußballbildchen...).

verlinkt bei ghislanas und lucias bilder pingpong
und bei frau nahtlusts papierliebe am montag