Dienstag, 15. März 2011

blogpause


auch vor 25 jahren war frühling. ich erinnere mich nur zu gut daran, dass die kinder wochenlang nicht draußen spielen konnten, dass man versuchte h-milch zu bekommen, dass man nichts aus dem garten ernten konnte und statt frischem schnittlauch trockenkräuter verwendete, dass man oft nicht mehr wusste, was man überhaupt noch einkaufen sollte. ein teil der radioaktiven wolke aus tschernobyl hatte sich über unserem land abgeregnet! was in der ukraine loswar, erfuhr man kaum. die informationspolitik war damals so schlecht wie heute! 
jetzt sind über 36 millionen menschen allein in der region tokio von einer hohen strahlenbelastung bedroht. keiner weiß zur zeit wie es weitergehen wird.  da ich im moment nicht so tun kann, als wäre nichts, mach ich mal eine weile eine blogpause. ich bin hoffentlich bald wieder zurück.


Kommentare:

CaRaJo hat gesagt…

Liebe Mari, es ist wirklich schrecklich, ich schaue TV und kann nicht fassen, was passiert ist. Gestern haben wir gespendet!
Gerade weil in der Welt momentan alles so schlimm und unsicher ist, blogge ich trotzdem weiter, um mir Normalität zu bewahren - aber jeder geht mit solchen Ereignissen anders um. Ich hoffe, dass Du bald wieder da bist! Fühl Dich umarmt!!!

Fräulein Text hat gesagt…

ich lasse dir einfach einen gruß mit kraft da - und freue mich auf dich. wieder :)

23qm Stil hat gesagt…

Mir geht es ganz ähnlich. Es ist nicht ganz einfach, weiter zu machen wie bisher. Ich bin auch ein bisschen blockiert im Moment und kann Dich gut verstehen! Trotzdem - hoffentlich bis ganz bald! Liebe Grüße!

barbarabeesblog hat gesagt…

Liebe mano, das kann ich gut verstehen. Was da abgeht ist so schlimm, dass man es kaum in Worte fassen kann, als wären Erdbeben und Tsunami nicht schon schlimm genug gewesen...
Dass man die Leute dann auch noch ständig mit vagen nicht glaubwürdigen Informationen hinhält, macht die Sache auch keineswegs besser. Ätzend.
Machs gut, bis bald einmal. Barbara

Ms Fisher hat gesagt…

Ich kann Deine Gedanken auch gut verstehen. Mir schwirrt auch ständig der Kopf. Wie kann man hier normal weiterleben, wenn auf der anderen Seite der Erde die Menschen ein solches Schicksal ereilt? Ich weiß es nicht .. Andererseits muss es irgendwie weitergehen. Das zeigen uns besonders die Menschen in Japan. Sie bauen ihre Fischerdörfer wieder auf und hoffen das beste. Das hoffe ich auch, bin in Gedanken bei Ihnen und blogge weiter!
Ich freue mich, wenn Du wieder zurück bist!

Liebe Grüße und eine dicke Umarmung, Sindy

Ariane Reichardt hat gesagt…

Ja, liebe Mano, mir versagt auch immer wieder die Stimme... Die Hilflosigkeit und das Gefühl der Ausgelieferung lähmt mich... doch mein Hoffnungsschimmer glimmt - noch ohne konkrete Vorstellung.
x Ariane.

megi hat gesagt…

Liebe Mano,
ich wollte auch über Chernobyl schreiben.DANKE,dass du es schon gemacht hast.Bei uns war es genauso-keine Information.Es war Frühling und wir besorgten uns frische Obst und Gemüse.Aber...
Vielleicht ist es zu persönlich,aber ich erlaube mir ,das zu schreiben-
du wirst mir fehlen
ganz liebe Grüße
Megi

Roboti und da Höm hat gesagt…

Hallo Mano, ich kann deine Entscheidung gut verstehen. Auch ich habe lange überlegt ob ich weiterblogge bzw. einen Post über Japan schreibe. Ich habe mich bewusst für das Weiterbloggen (Normalität tut mir, genauso wie Carmen gut) und gegen einen Post über Japan entschieden, da mir einfach die Worte für diese Katastrophe fehlen. Auch ich verfolge täglich die Geschehnisse und bin jeden Tag aufs neue bestürtzt. Ich hoffe du bist bald wieder da, in der Zwischenzeit drück ich dich virtuell ganz fest.
LG
Stephie

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